Hauterkrankungen

Hautkrebs, heller: Vorbeugen

Darmkrebsrisiko senken durch Vitamin D3_stk103316cor.jpg
Schützen Sie sich vor der Sonne, aber meiden Sie sie nicht wegen dem wertvollen Vitamin D.
(c) George Doyle

Die Hauptursache für hellen Hautkrebs (nicht-melanozytärer Hautkrebs) ist UV-Licht. Dabei gilt: Jeder Sonnenbrand zählt. Lange Sonnenbäder sowohl im Freien als auch im Sonnenstudio sollten deshalb vermieden werden.

Effektiver Sonnenschutz für die Haut zur Vermeidung von Feuer auf der Haut ist die beste Vorbeugung vor hellem Hautkrebs (nicht-melanozytärer Hautkrebs). Dazu gehört es:

  • eine Sonnencreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor anzuwenden
  • die Haut im Frühjahr langsam an die längere und intensivere Sonnenstrahlung zu gewöhnen
  • während der Mittagszeit, wenn die Sonne am intensivsten ist, sich möglichst im Schatten aufzuhalten
  • luftige lange Kleidung und eine Kopfbedeckung zu tragen

Personen mit hellem Hauttyp und Personen mit geschwächtem Immunsystem, etwa infolge einer Organtransplantation, sollten sich besonders gut vor der Sonne schützen.

Gesund sonnen
1 von 24
  • gesund-sonnen-titel.JPG
    Gesünder sonnenbaden

    Medikamente, Make-up, die richtige Creme und sogar Strahlung hinter Fensterscheiben: Beim richtigen Sonnen gibt es einiges zu beachten.

    Thinkstock

  • Hautkrebs-Screening ist gut gestartet-200226259-001_BINARY_6277.jpg
    Sonnenterrassen besonders pflegen

    Schultern, Stirn, Nase: Diese sogenannten Sonnenterrassen bekommen besonders viel Strahlung ab und verdienen deshalb eine Extraportion Sonnencreme.

    Thinkstock

  • Sonnenlicht- Über Laune, Lust und Leid_120899378.jpg
    Hautschutz langsam aufbauen

    Die Hautbräunung ist ein natürlicher Schutzmechanismus gegen Strahlenschäden, der allerdings Zeit braucht. Übertreiben Sie es deshalb nicht gleich mit der ersten Frühjahrssonne - selbst sie ist schon sehr intensiv.

    Thinkstock

  • Babys nur mit UV-Schutz nach draußen-rbfl_02.jpg
    Kinder brauchen besonderen Schutz

    Kleinstkinder bis ein Jahr sollten nach Möglichkeit gar nicht in die pralle Sonne. Die größeren Kleinen brauchen einen besonders hohen Lichtschutzfaktor, daher am besten Spezialprodukte für Kinder verwenden.

    Thinkstock

  • Frau_Wind_Meer_Sonne_Asthma_Getty_80702181.jpg
    Vorsicht am und im Wasser

    Die Wasseroberfläche reflektiert Strahlung, daher ist am Strand und auf der Luftmatratze Vorsicht geboten. Es empfehlen sich wasserfeste Cremes, regelmäßiges Nachcremen und ein schattiges Plätzchen.

    (c) www.jupiterimages.com

  • sonne_kopfhaut.JPG
    Kopfhaut nicht vergessen

    Oft übersehen wird der Schutz der Kopfhaut. Wenn Sie einen Scheitel tragen, verlagern Sie ihn öfter, um nicht eine Hautpartie übermäßig zu schädigen. Falls Sie eine Glatze tragen, verwenden Sie am Oberkopf Sonnencreme.

    Thinkstock

  • Darmkrebsrisiko senken durch Vitamin D3_stk103316cor.jpg
    Sonnenstich vorbeugen

    Um das Sonnenbaden nicht mit der Übelkeit eines Sonnenstichs zu bezahlen, stets den Kopf und Nacken bedecken.

    (c) George Doyle

  • sonnen_lipgloss.JPG
    Bloß kein Lipgloss

    Die transparente Kosmetik kann, genau wie Babyöl, die Strahlung stärker machen. Pflege braucht die Mundpartie in der Sonne natürlich trotzdem, am besten mit einem speziellen Sonnenschutzprodukt für die Lippen.

    Thinkstock

  • south beach.jpg
    Genug trinken

    Wer viel schwitzt, muss für Nachschub sorgen, aber bitte für alkoholfreien - wie Wasser und dünne, erfrischende Schorlen.

    Panthermedia

  • sonnen_schatten.JPG
    Schatten ist nicht Schutz genug

    Selbst im Schatten erreichen Ihre Haut bis zu 50 Prozent der UV-Strahlen. Cremen Sie sich also unter Bäumen, Palmen und Sonnenschirm genauso gut ein.

    Thinkstock

  • fm_Sonnenbrille weglassen.JPG
    Die Augen schützen

    Strahlung- und lichtempfindlich sind vor allem die Augen. Eine größere Sonnenbrille schützt zugleich die empfindliche Haut drumherum und beugt Fältchen vor.

    Thinkstock

  • sonne_make-up.JPG
    Make-up lieber weglassen

    Wer am Strand auf Make-up, Rouge und Mascara setzt, riskiert einen unschönen, fleckigen Teint statt gleichmäßiger Bräune.

    Thinkstock

  • sonne_strahlung.JPG
    Seien Sie sich der Strahlung bewusst

    Sich unbekümmert und exzessiv zu sonnen, schadet der Gesundheit. Führen Sie sich immer wieder vor Augen: Sonne heißt Strahlung. Und die kurbelt zwar die Vitamin-D-Produktion an, lässt aber zugleich die Haut altern und anfällig für Krebs werden.

    Thinkstock

  • sonnen_siesta.JPG
    Siesta halten

    Meiden Sie die direkte Mittagssonne zwischen elf und 15 Uhr und gönnen Sie Ihrer Haut stattdessen eine Auszeit.

    Thinkstock

  • Sonnen_Fenster.JPG
    Vorsicht am Fenster

    Zwar wird man hinter Glasscheiben nicht braun, die für die Hautalterung verantwortlichen UV-B-Strahlen durchdringen sie jedoch. Autofenster dagegen schützen meist vor beiden Wellenlängenbereichen.

    Thinkstock

  • Sonnen_Gesicht.JPG
    Gesicht gesondert eincremen

    Die empfindlichere Gesichthaut braucht ein spezielles Pflegeprodukt mit höherem Lichtschutzfaktor, um den Zeichen der Zeit etwas entgegen zu setzen.

    Thinkstock

  • Ekzeme-Vorbeugen-und-Heilen-stk66432cor_BINARY_8104.jpg
    Hände brauchen hohen LSF

    Das Gleiche gilt für die Hände: Ein hoher Lichtschutzfaktor schützt sie vor Altersflecken und Hautkrebs.

    Thinkstock

  • Bei Sonnenbrand und Scheidenpilz-101526068.jpg
    Aufs Ablaufdatum der Sonnencreme achten

    Mittlerweile haben Kosmetika eine empfohlene Verwendungsdauer aufgedruckt. Überschreiten Sie sie nicht und kaufen Sie im Zweifelsfall eine neue Flasche, um optimalen Schutz zu erzielen.

    Thinkstock

  • Sonnen_nachlegen.JPG
    Regelmäßig nachlegen

    Es ist ein alter Rat, der aktuell bleibt: Nur wer regelmäßig, großzügig und flächig nachcremt, bietet seiner Haut ausreichenden Sonnenschutz.

    Thinkstock

  • Sonne-und-Medikamente-105096954.jpg
    Vorsicht mit bestimmten Medikamenten

    Lesen Sie aufmerksam den Beipackzettel, wenn Sie regelmäßig Arzneien einnehmen: Manche Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut - Sonnenbäder sollten Sie dann nach Möglichkeit vermeiden.

    Thinkstock

  • Sonnen_hauttyp.JPG
    Hauttyp respektieren

    So banal es klingen mag: Achten Sie auf Ihren Hauttyp und muten Sie ihrer Haut nicht zu, auf Gedeih und Verderb einen Ton dunkler zu werden. Ihr größtes Organ wird es Ihnen danken - mit gesundem und glattem Aussehen.

    Thinkstock

  • sonnen_klasse.JPG
    Klasse statt Masse

    Überschreiten Sie eine Maximalzahl von 50 Sonnenbädern pro Jahr nicht, egal wie lange sie dauern. Das raten Experten.

    Thinkstock

  • sonnen_kleidugn.JPG
    Lange Kleidung

    Sehr effektiv vor Strahlenschäden schützt es, die Haut mit Kleidung zu bedecken. Je enger sie gewebt ist, desto besser.

    Thinkstock

  • Sonnen_veraenderungen.JPG
    Haut regelmäßig auf Veränderungen überprüfen

    Beobachten Sie Ihre Haut selbst, gerade an schwer zugänglichen Stellen wie Oberkopf und Fußsohlen. Das Screening beim Hautarzt hilft, bösartige Veränderungen zu erkennen.

    (c) Stockbyte

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 07. August 2012

Gesundheit und Medizin
Scheidenpilzinfektion

Scheidenpilz kann höllisch jucken. Jede Frau bekommt ihn einmal, viele sogar chronisch mehr...

Darmpolypen

Bei Darmpolypen handelt es sich meist um gutartige Tumore. Erfahren Sie hier mehr über Diagnose,... mehr...

Newsletter-Leser wissen mehr

Mit dem kostenlosen Lifeline-Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellen Stand

Hier bestellen...
Fragen Sie unser Gesundheitsteam

Kostenlos. 24 Stunden täglich. Unsere Gesundheitsexperten beantworten Ihre Fragen.

mehr lesen...
Aktuelle Gesundheitsnachrichten

Zum Seitenanfang