Morbus Bechterew

Morbus Bechterew- Verlauf der Krankheit
Morbus Bechterew ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung und betrifft vor allem die Wirbelsäulengelenke
Getty Images/iStockphoto

Morbus Bechterew: Grundlagen

Morbus Bechterew, auch Spondylitis Ankylopoetica oder Spondylitis Ankylosans genannt, beschreibt eine Erkrankung der Wirbelsäule und der benachbarten Gelenke. Morbus Bechterew tritt zu etwa 90 Prozent bei Männern auf und wird den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zugeschrieben. Intervallartig treten Entzündungsschübe auf, die meist sehr schmerzhaft sind. Nach den jeweiligen Entzündungsschüben entsteht an den betroffenen Gelenken eine Bewegungseinschränkung.

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Das Krankheitsbild Morbus Bechterew macht sich in 80 Prozent der Fälle erstmals zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr bemerkbar. Die entzündlichen Intervalle variieren unter den Betroffenen sehr deutlich, insgesamt trifft es etwa 0,5 Prozent aller Menschen. Morbus Bechterew verläuft chronisch und führt in der Regel zu einer Versteifung der Wirbelsäule.

Autor:
Letzte Aktualisierung: 01. September 2009
Quellen: Niethard, F., Pfeil, J.: Orthopädie. Thieme Verlag, Stuttgart 2005 Hees, H., Sinowatz, F.: Allgemeine und spezielle Pathologie. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 1996

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