Malaria

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Erreger der Malaria ist ein Parasit der Gattung Plasmodium, der von der Anophelesmücke übertragen wird.
Sergejs Nescereckis

Malaria: Grundlagen

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch den Stich der weiblichen Anophelesmücke übertragen wird. Sie ist durch Fieberschübe gekennzeichnet und wird daher auch Wechselfieber genannt. Malaria ist mit bis zu 500 Millionen Fällen die zweithäufigste Infektionskrankheit der Welt. Sie kommt in tropischen und subtropischen Regionen vor – hauptsächlich in Afrika, aber auch in Asien, Mittel- und Südamerika.

Hierzulande kann man Malaria nicht durch einen Mückenstich bekommen. Ein Risiko angesteckt zu werden, besteht nur in malariagefährdeten Gebieten. Außerhalb davon treten nur vereinzelt Fälle von „Flughafenmalaria" (auch Aircraft-, Airport- oder Baggage-Malaria) auf. Dabei wird durch den Flugverkehr die Malaria in Länder eingeschleppt, in denen die Erkrankung normalerweise nicht vorkommt. Sehr selten wird der Malariaerreger durch eine Blutübertragung weitergegeben. In Deutschland werden jährlich zwischen 500 und 700 Malariafälle gemeldet. Wer in malariagefährdete Gebiete reist, sollte sich beim Arzt oder Tropeninstitut vorher erkundigen, wie er sich vor Malaria möglichst gut schützen kann.

Autor: Melanie Wilberg
Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2009
Quellen: Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2008 Baenkler, H-W., et al..: Kurzlehrbuch innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2007 Merkblatt des Auswärtigen Amtes: Empfehlungen zur Malariavorbeugungund Notfallselbstbehandlung. (Stand: Juli 2007) Niedrig, M., et al.: Steckbriefe seltener und importierter Infektionskrankheiten. Robert Koch-Institut, Berlin 2006 Empfehlungen zur Malariavorbeugung: Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG), http://www.dtg.mwn.de (Stand: 20.3.2008) Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG): Diagnostik und Therapie der Malaria. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 042/001 (Stand: November 2005)

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