Malaria
Malaria: Grundlagen
Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch den Stich der weiblichen Anophelesmücke übertragen wird. Sie ist durch Fieberschübe gekennzeichnet und wird daher auch Wechselfieber genannt. Malaria ist mit bis zu 500 Millionen Fällen die zweithäufigste Infektionskrankheit der Welt. Sie kommt in tropischen und subtropischen Regionen vor – hauptsächlich in Afrika, aber auch in Asien, Mittel- und Südamerika.
Hierzulande kann man Malaria nicht durch einen Mückenstich bekommen. Ein Risiko angesteckt zu werden, besteht nur in malariagefährdeten Gebieten. Außerhalb davon treten nur vereinzelt Fälle von „Flughafenmalaria" (auch Aircraft-, Airport- oder Baggage-Malaria) auf. Dabei wird durch den Flugverkehr die Malaria in Länder eingeschleppt, in denen die Erkrankung normalerweise nicht vorkommt. Sehr selten wird der Malariaerreger durch eine Blutübertragung weitergegeben. In Deutschland werden jährlich zwischen 500 und 700 Malariafälle gemeldet. Wer in malariagefährdete Gebiete reist, sollte sich beim Arzt oder Tropeninstitut vorher erkundigen, wie er sich vor Malaria möglichst gut schützen kann.
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