UV-Strahlung als Hauptauslöser

Basaliom: Ursachen

Basalzellkarzinom: Wodurch diese Form des weißen Hautkrebs hervorgerufen wird

Basaliom: Ursachen
Die Hauptursache für das Auftreten eines Basalioms ist die im Lauf des Lebens auf die Haut einwirkende ultraviolette Strahlung.
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UV-Strahlung stellt die Hauptursache für das Basaliom oder Basalzellkarzinom dar. Gefährdet sind insbesondere hellhäutige Menschen, Sonnenanbeter sowie Berufstätige im Freien.

Eine wesentliche Ursache für Basalzellenkrebs (Basaliom)ein Basaliom beziehungsweise Basalzellkarzinom ist die  ultraviolette Strahlung, die im Laufe des Lebens auf die Haut einwirkt. Diese ist energiereicher als das sichtbare Licht und kann daher vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Man unterscheidet UV-A- und UV-B-Strahlung. Beide Typen der UV-Strahlung gelangen natürlicherweise zusammen mit dem sichtbaren Licht der Sonne auf die Erdoberfläche. Sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlung können die Erbsubstanz von Hautzellen verändern. Die Folge kann sein, dass geschädigte Zellen zu Tumorzellen werden, das heißt nicht zur Hautoberfläche hin wandern und absterben, sondern überleben und sich weiterhin teilen.

Basaliom wächst in die Tiefe

Dieses gestörte Gleichgewicht zwischen Entstehung und Abschilferung von Zellen führt zur Vermehrung von Gewebe mit Ausbildung einer Geschwulst (Tumor). Diese macht sich nach außen als Knötchen bemerkbar, wächst aber auch in die Tiefe: Die Zellen des Basalioms dringen dann von der Basalzellschicht der Oberhaut aus in das faserreiche Bindegewebe der Lederhaut ein, weshalb diese Form des weißen Hautkrebs als Basalzellkarzinom oder Basalzellenkrebs bezeichnet wird. Dieses Wachstum in die Tiefe ist von außen nicht ohne weiteres zu erkennen und stellt das eigentliche Problem an einem Basaliom dar.

Menschen mit heller Haut besonders gefährdet

Menschen, die sich bei der Ausübung ihres Berufs oder in ihrer Freizeit viel im Freien aufhalten, sind besonders gefährdet, an einem Basaliom zu erkranken. Dies trifft unter anderem für Landwirte, Gärtner und Bauarbeiter zu. Weitere Risikofaktoren sind ausgedehntes Sonnenbaden sowie häufige sportliche Betätigung im Freien ohne angemessenen Sonnenschutz. Besonders betroffen sind hier Skifahrer, Bergsteiger und Kletter- sowie Wassersportler. Der Grund hierfür ist die höhere UV-Strahlung im Gebirge und am Meer. Grundsätzlich haben hellhäutige Personen ein höheres Risiko für Basalzellenkrebs als Menschen mit dunkler Hautfarbe.

Pigmente schützen die Basalzellschicht

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Dies liegt daran, dass das körpereigene Pigment in den höher gelegenen Schichten der Oberhaut einen Teil der UV-Strahlung davon abhält, in die Basalzellschicht vorzudringen und dort die Erbsubstanz zu schädigen. Je weniger Pigment die Haut eines Menschen enthält, desto geringer ist der natürliche Schutz vor UV-Strahlung. Daher haben hellhäutige, lichtempfindliche Menschen mit Tendenz zum schnellen Sonnenbrand ein höheres Risiko. Häufig haben diese Personen blondes oder rötliches Haar und/oder blaue Augen.

Basaliom tritt erst Jahrzehnte nach Hautschädigung auf

Darüber hinaus kommen Basaliome in manchen Familien gehäuft vor. Bei diesen Patienten spielt vermutlich auch eine erbliche Veranlagung eine ursächliche Rolle. Der Zeitabstand zwischen der Hautschädigung durch UV-Strahlung und dem Auftreten eines mit bloßem Auge sichtbaren Basalioms liegt Schätzungen zufolge in der Größenordnung von etwa zehn bis 35 Jahren.

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 25. Juli 2014
Durch: Ruth Sharp

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