FSME-Impfung
Auch Fußballstars sollten sich impfen lassen
Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft hatte die UEFA alle teilnehmenden Mannschaften dazu aufgefordert, ihre Spieler gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen zu lassen.
Da die beiden EM-Gastgeberländer Österreich und Schweiz zum europäischen FSME-Hochrisikogebiet gehören, hatte die UEFA allen teilnehmenden Sportlern empfohlen, sich vor der Anreise zum Turnier gegen die Frühsommer-Meningoenezephalitis impfen zu lassen. In den beiden Alpenstaaten sind besonders viele Zecken mit dem Erreger der Krankheit infiziert, die mit grippeähnlichen Symptomen und Fieber einhergeht und bei einem Mitbefall von Gehirn und Hirnhäuten sogar tödlich verlaufen kann.
Zwar schätzen Experten die Gefahr eines Zeckenstichs im Fußballstadion als eher gering ein, da der spezielle Rasen keinen idealen Lebensraum für die Parasiten darstellt. Besucher wie Einwohner der beiden Länder, die sich viel im Freien aufhalten, haben aber grundsätzlich ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Sicheren Schutz bietet nur die Impfung, wie man an der österreichischen Bevölkerung sieht: Trotz hoher Virusaktivität in der Alpenrepublik sind die Infektionsraten relativ gering, weil ein Großteil der Österreicher gegen FSME geimpft ist.




