Glossar P
- Palpitationen: Spürbarer, unangenehm empfundener Herzschlag
- Papillarmuskel: Muskelstrukturen in den Kammern, an deren Spitze Sehnenfäden zu den Vorhofklappen (Mitralklappe) ziehen und diese bewegen
- Paralyse: Komplette Lähmung
- Paraplegie: Vollständige Lähmung beider Extremitäten einer Körperhälfte
- Parasympathikus: Teil des vegetativen Nervensystems, der unter anderem die Herzfrequenz dämpft
- Parese: Lähmung
- paroxysmal: plötzlich einsetzend und plötzlich endend
- pektoral: den Bereich der Brust betreffend
- Perakut: Der unmittelbar, schnell und heftig einsetzende Beginn einer Krankheit, meist auch mit schwerem, nicht selten tödlichem Verlauf. Beispiele sind der Herzinfarkt und der Schlaganfall
- Perikard: Herzbeutel. Aus Bindegewebe bestehende Umhüllung des Herzens.
- Peri-Infarkt-Phase: Zeitraum kurz vor und nach einem Herzinfarkt
- Perikardiotomie: Chirurgische Öffnung des Herzbeutels
- Perkutane transluminale Angioplastie: Auch Ballondilatation genannt: Ein Schlauch mit einem aufblasbaren Ende wird in das kranke Gefäß geschoben. Über der Engstelle kann der Chirurg den Ballon am Ende des Schlauchs aufblasen, wodurch der Durchmesser des Gefäßes weiter wird
- persistierend: bleibend, sich nicht zurückbildend
- PET-Scan Positronemissionstomographie: Ein modernes, bildgebendes Verfahren ähnlich der Computertopgraphie (CT). Radioaktive Stoffe werden dem Patienten zugeführt. Sie reichern sich in dem zu untersuchenden Organ an. Die Strahlen werden dann registriert und zu einem Bild zusammengesetzt
- Phenprocoumon: Wirkstoff, der die Blutgerinnung hemmt
- Plaques: Ablagerungen an den Gefäßwänden
- Plättchenhemmer: Aggregationshemmer
- Pleura: Lungenfell. Haut, die den Brustraum auskleidet und die Lungen überzieht. Ermöglicht den Unterdruck der für die Atmung nötig ist
- Polyglobulie: Vermehrung von Zellen im Blut. Rote Blutkörperchen werden vermehrt gebildet, wenn eine lang bestehender Unterversorgung mit Sauerstoff (Zyanose) besteht
- Pons: Zum Stammhirn gehörender Teil des Gehirns, das zusammen mit dem Kleinhirn das Nachhirn bildet
- Posterolateraler Infarkt: Bezeichnung für einen Herzinfarkt, bei dem der Blutfluss zur Rück - und Seitenwand des Herzens abgeschnitten ist
- postoperativ: nach der Operation
- PRIND Prolongiertes reversibles ischämisches Defizit: Ein mittelschwerer Hirninfarkt, bei dem die Symptome länger als 24 Stunden dauern, aber innerhalb von 3 Wochen vollständig abklingen
- PTCA-Verfahren: Methode, um Gefäße zu erweiten
- Pulmonal: die Lunge betreffend
- Pulmonalatresie: Völlige Blockade des Blutflusses aus der rechten Herzkammer zu den Lungengefäßen. Die Lunge wird nicht mehr mit Blut versorgt und kann keinen Sauerstoff in den Körper transportieren
- Pulmonalis: Abkürzung für: Pulmonalarterie oder Arteria pulmonalis, Lungenschlagader
- Punktion: Anstechen von Organen oder Gefäßen mittels einer Hohlnadel
(ld/BSMO)








