Herzgesunder Fisch
Auf die richtige Zubereitung kommt es an
Wer reichlich Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt, der lebt herzgesund. Fisch ist eine gute Quelle dafür – die American Heart Association empfiehlt zweimal pro Woche Fische mit hohem Omega-3-Fettsäuren-Anteil, z.B. Makrele, Forelle, Hering, Sardinen, Thunfisch oder Lachs.
Allerdings scheint es auf die richtige Zubereitung anzukommen: Gekocht oder gebacken hilft deutlich mehr als gebraten oder gepökelt – so das Ergebnis einer Studie der Universität in Hawaii, bei der die Ernährungsgewohnheiten von über 200.000 Personen mit dem Risiko eines Herztods im Verlauf von zwölf Jahren in Beziehung gesetzt wurden.
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Speziell Frauen müssen nicht unbedingt Fisch im Übermaß zu sich nehmen. Ihr Herz profitiert offenbar mehr, wenn sie Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen beziehen, z.B. aus Sojaprodukten. Um auch diesen Effekt zu maximieren, wird in den USA jetzt Sojabohnenöl biotechnologisch optimiert: Statt Alpha-Linolensäure produziert die Sojabohne jetzt direkt Stearidonsäure. Dies erspart dem Menschen einen Stoffwechselschritt und erlaubt somit höhere Omega-3-Fettsäurenspiegel in den roten Blutzellen.








