Studie
Gefäßschäden durch Rauchen nicht umkehrbar
Wer den Zigaretten abschwört, kann sein Atherosklerose-Risiko reduzieren, aber nicht normalisieren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.
Im Rahmen dieser Studie (I-SEARCH) wurden über 20.000 Patienten mit Bluthochdruck und anderen kardiovaskulären Risikofaktoren untersucht. Dabei galt Mikroalbuminurie als Zeichen für eine gestörte Funktion der Gefäßinnenwand und Hinweis auf Atherosklerose.
Bei Menschen mit einem Konsum von bis zu 20 Zigaretten täglich war die unerwünschte Eiweißausscheidung um 6,8Prozent häufiger als bei Nichtrauchern, bei mehr als 20 Zigaretten täglich sogar um 12,5 Prozent. Aber auch ehemalige Raucher hatten noch immer eine um fast 5 Prozent häufigere Mikroalbuminurie* (Risikofaktor für Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
Glossar
Mikroalbuminurie: Albumin ist ein Eiweiß, das in der Leber gebildet wird und im menschlichen Körper u.a. für die Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Druckes verantwortlich ist. Aufgrund seiner Molekülgröße ist es bei Gesunden, normalerweise nicht oder nur in Spuren zu finden. Von einer Mikroalbuminurie (also der Ausscheidung geringer Albuminmengen mit dem Urin) spricht man, wenn mit dem Urin innerhalb von 24 Stunden 30 bis 300 mg Albumin ausgeschieden werden.








