_frau_oberschenkel_celulite_hand

Feuchtigkeit ist Lebenselixier der Haut

Trockene und schlaffe Haut - wie es dazu kommt

Genetische und äußere Faktoren führen dazu, dass die Haut im Laufe des Lebens an Feuchtigkeit verliert. Das wirkt sich nicht nur auf das Aussehen aus.



Trockne und schlaffe Haut – wer kennt das nicht? Genetisch bedingt und durch äußere Einflüsse verliert die Haut im Laufe der Zeit immer mehr an Feuchtigkeit – und das hat viele negative Folgen: Das Aussehen leidet, aber auch die Funktionstüchtigkeit der Haut.

Bereits ab Mitte zwanzig verliert die Haut an Spannkraft und an Feuchtigkeit, sie wird dünner und zeigt erste Falten. Ein natürlicher Prozess, denn mit zunehmendem Alter verlangsamen sich verschiedene Stoffwechselprozesse. Neue Hautzellen und hauteigene nützliche Substanzen werden immer weniger gebildet.

Der Rückgang an wasserbindenden Substanzen lässt die Haut welken

Die Haut bezieht ihre Feuchtigkeit in Form von Wasser und Schweiß aus tieferen Schichten. Körpereigene feuchtigkeitsbindende Substanzen wie Harnstoff oder Hyaluronsäure verhindern das Austrocknen der Haut. Doch im Laufe des Lebens lässt die Produktion dieser Substanzen deutlich nach. Beispielsweise sinkt der Gehalt an feuchtigkeitsbindender Hyaluronsäure immens, von 100% im Säuglingsalter auf nur noch 0,33% bis zum 20. Lebensjahr.

Auch die Talg- und Schweißdrüsenproduktion lassen immer mehr nach. So fehlen wichtige Substanzen für den schützenden Fettfilm (Hydrolipidfilm) und den Säureschutzmantel der Haut. Sie wird trockener und spröder.

Sonnenwahn und falsche Pflege erhöhen den Flüssigkeitsverlust

Bestimmte äußere Einflüsse und falsches Verhalten verstärken und beschleunigen den Flüssigkeitsverlust und damit das natürliche „Welken" der Haut. Besonders gefährlich sind häufiges Sonnenbaden oder der regelmäßige Gang ins Solarium. Aber auch ungünstiges Klima wie Kälte oder Heizungsluft, Chemikalien im Haushalt oder bei der Arbeit, übertriebene Körperhygiene und falsche Pflegemittel schaden der haut. Auch zu wenig Trinken sorgt dafür, dass die Haut austrocknet, bei einem weniger intakten Schutzfilm der Haut mit zunehmendem Alter immer mehr.

Die richtige Pflege

Da die Haut allein den gesteigerten Feuchtigkeitsverlust nicht kompensieren kann, benötigt sie spezielle Pflege. Die Zufuhr von Feuchthaltesubstanzen – in der Kosmetik auch „Moisturizer" genannt – hilft, den Feuchtigkeitsverlust zumindest etwas ausgleichen. So kann durch Auftragen von medizinischer Kosmetik (z.B. Viscontour® Serum) die verlorene Feuchtigkeit zurückgegeben werden.


Quelle: Dr. Bernd Kardorff: Gesunde Haut. Springer Verlag (Berlin, Heidelberg) 2004, up to date: Hyaluronsäure in der Dermatologie. Pharmazeutisches Wissen, Reisejournal Ausgabe 4-2005
Autor: Claudia Urban
Stand: Aug 28, 2008


Sie lesen gerade:

Trockene und schlaffe Haut - wie es dazu kommt

Seite empfehlen:
A A A

Expertenräte

Arzt mit Patient

Haut und Hautkrankheiten

Unsere Ärzte beantworten Ihnen Fragen zum Thema Haut und Hautkrankheiten - kostenfrei und anonym
Neurodermitis
Hautpflege
Cellulite
Haarausfall
Narbenbehandlung
Faltenbehandlung
Hautinfektionen

alle Expertenräte

Hautpflege

26199_gesichtsmaske

Masken & Co.

Masken sind der besondere Kick für die Haut. Lesen sie über Tipps, Tricks und Anregungen.

mehr

Special Haut vital

Feuchtigkeit pur!

Was ist eigentlich Hyaluronsäure? Sie wird in der Kosmetik und in der Medizin verwendet und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit.

mehr