
Glossar
Das ABC der Faltenbehandlung: G - P
Botox, Hyaluronsäure, Radikalenfänger: Welche Stoffe können Falten glätten? Was ist ein Facelift? Welche Techniken gibt es noch? LIFELINE hat die wichtigsten Begriffe rund um die Faltenbehandlung zusammengestellt.
Glabellafalten:
Gesichtsfalten, die sich mit der Zeit zwischen den Augenbrauen bilden. Im Volksmund heißen sie Zornesfalten, Sorgenfalten oder Denkerfalten.
Hyaluronsäure:
Wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, den der Körper mit zunehmendem Alter abbaut. Hyaluronsäure bindet Wasser und hält die Haut auf diese Weise elastisch. Sie dient als Substanz zum Faltenunterspritzen. In Kosmetika unterstützt sie das Aufnehmen und Speichern von Feuchtigkeit in der Haut.
Hydrolipidfilm:
Name für den Säureschutzmantel der Haut. Er besteht aus Fett, Wasser und wasserlöslichen Stoffen. Der Hydrolipidfilm schützt die Haut vor dem Eindringen fremder Stoffe und hemmt das Bakterienwachstum. Häufiges und heißes Duschen sowie aggressive Seifen können den Schutzfilm schädigen.
Krähenfüße:
Falten, die von den Augenwinkeln aus sternförmig nach außen verlaufen. Sie heißen auch Periorbitalfalten.
Kollagen:
Ein Eiweiß im Körper, das z.B. im Bindegewebe, in Kochen und Zähnen vorkommt und als Stütze dient. Mit zunehmendem Alter verändert Kollagen seine Struktur und verliert seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen. Dient zum Faltenunterspritzen und wird Kosmetika zugesetzt. Kollagen in Cremes kann wegen seiner Molekülgröße nicht in die tiefere Hautschicht eindringen. Es bildet einen Film auf der Oberfläche der Haut und gleicht feine Linien aus. Nach einigen Stunden verschwindet der Effekt.
Lichtaltern:
Alterungsprozesse der Haut durch Sonnenstrahlen und Solarium.
Liposome:
Mikroskopisch kleine Hohlkugeln, die ähnlich aufgebaut sind wie Hautzellen und wasserlösliche Stoffe aufnehmen können. Sie dienen in Kosmetikprodukten dazu, Substanzen in die Hornhaut und Epidermis zu transportieren.
Marionettenfalten:
Verlaufen von den Mundwinkeln nach unten. Sie heißen auch Mundwinkelfalten.
Mimische Falten:
Entstehen durch das Betätigen der Gesichtsmuskeln. Zu den Mimikfalten gehören die sogenannten Zornesfalten, die senkrecht zwischen den Augenbrauen verlaufen.
Mikrodermabrasion:
Eine Technik, die die Oberfläche der Haut mit einem winzigen Partikelstrahl abträgt. Das glättet die Haut und regt das Wachstum neuer Zellen an. Kann kleine Fältchen und Narben sowie Pigmentflecken beseitigen.
Mundwinkelfalten:
Erstrecken sich von den Mundwinkeln nach unten. Sie heißen auch Marionettenfalten.
Nasolabialfalten:
Sie laufen von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln.
Oberhaut:
Sie besteht aus vier Schichten und wird auch Epidermis genannt. In der untersten, der Basalzellschicht, entstehen durch Teilung neue Zellen, die die anderen Schichten dann durchwandern. Dabei sterben die Zellkerne ab und die Zellen verhornen zur Hornschicht. Die Oberhaut ist 0,04 bis 0,4 Millimeter dick.
Orthostatische Falten:
Schwerkraftfalten, die entstehen, wenn Haut und Bindegewebe an Festigkeit verlieren. Ein bekanntes Beispiel sind "Hängebäckchen!".
Omega-6-Fettsäuren:
Kommen im Körper natürlich vor. In Kosmetika sollen sie den hauteigenen Barriereschutz stärken und die Haut pflegen.
Perioralfalten:
Falten, die von den Augenwinkeln aus sternförmig nach außen verlaufen. Sie werden auch Krähenfüße genannt.



