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Glossar

Das ABC der Faltenbehandlung: A - F

Botox, Hyaluronsäure, Radikalenfänger: Welche Stoffe können Falten glätten? Was ist ein Facelift? Welche Techniken gibt es noch? LIFELINE hat die wichtigsten Begriffe rund um die Faltenbehandlung zusammengestellt: hier von A - F


AHA:

Alphahydroxysäure, kurz AHA, wird als chemisches Peeling benutzt, um die oberste Hautschicht zu entfernen und die Erneuerung der Haut anzuregen. AHAs können natürlich oder synthetisch sein. Die gängigsten Typen sind Glykolsäure, Milchsäure, Apfelsäure, Zitronensäure und Weinsäure.

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Altersflecken:

Entstehen durch UV-Strahlung. Bei Altersflecken sammeln sich Pigmente an. Sie sind gutartige Veränderungen der Haut, die sich durch chemische Peelings, Dermabrasion und eine Laserbehandlung entfernen lassen.

Anti-Aging:

Sammelbegriff für eine Fülle von Ansätzen und Methoden, die das biologische Altern des Menschen hinauszögern wollen. Das Leben soll verlängert und die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau erhalten bleiben.

Botox:

Kurzform für Botulinumtoxin A, das zum Glätten von Hautfalten unter die Gesichtshaut gespritzt wird. Botox ist auch der Handelsname eines bestimmten Medikaments.

Botulinumtoxin A:

Ein Nervengift, das Muskeln lähmen und dadurch Mimikfalten glätten kann. In Deutschland ist es für die Behandlung von Falten nicht zugelassen - Ärzte dürfen es aber spritzen, wenn sie darauf hinweisen. In der Medizin kommt Botulinumtoxin A zum Beispiel gegen Schielen, Lidkrämpfe und Spannungskopfschmerz zum Einsatz.

Ceramide:

Ein bedeutender Bestandteil der Lipide (Fette) der Haut. Sie sind Teil der Kittsubstanz zwischen den verhornenden Zellen und schützen die Haut vor dem Austrocknen und vor Fremdstoffen.

Chemisches Peeling:

Verfahren zum Glätten kleiner Falten. Ein chemisches Peeling verätzt die obersten Schichten der Haut. Der Körper stößt diese ab und bildet frische, glatte Hautschichten nach. Fürs Peeling werden vor allem Fruchtsäuren, Salicylsäure, Vitamin-A-Säure und Trichloressigsäure verwandt.

Creme:

Eine Hautcreme ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Durch das Öl-Wasser-Gemisch zieht eine Creme schneller ein als eine Salbe. Der hohe Wasseranteil sorgt für einen kühlenden Effekt, begünstigt aber auch ein Austrocknen der Haut.

Dermabrasion:

Eine Technik, bei der die oberste Hautschicht abgetragen wird. Damit werden Verhornungen und Narben abgeschliffen, Altersflecken, Falten oder oberflächliche Tätowierungen entfernt. Die Behandlung erfolgt zumeist unter örtlicher Betäubung.

Eigenfett-Unterspritzung:

Methode zum Faltenglätten, bei der ein Arzt zunächst Fettzellen an Oberschenkel oder Hüfte absaugt und aufbereitet. Eigenfett wird vor allem im Gesicht gespritzt, um Falten und Narben zu ebnen und Lippen zu vergrößern.

Emulgatoren:

Substanzen in Cremes, die ursprünglich nicht mischbare Stoffe wie etwa Wasser und Öl verbinden.

Emulsionen:

Sie enthalten sowohl Wasser als auch Öle. Bei einer Öl-in-Wasser-Emulsion, O/W-Emulsion genannt, überwiegt der Wasseranteil. Sie lässt sich gut auf der Haut verteilen und zieht schnell ein. Bei einer Wasser-in-Öl-Emulsion, kurz W/O-Emulsion, dominiert das Öl. Sie hinterlässt auf der Haut einen Film, der vor dem Austrocknen schützt.

Epidermis:

Die Oberhaut. Sie besteht aus fünf verschiedenen Schichten (Hornschicht, Glanzschicht, Körnerzellschicht, Stachelzellschicht und Basalschicht). Die oberste Hornschicht setzt sich aus verhornten, abgestorbenen Zellen zusammen. Die Epidermis besitzt keine Blutgefäße.

Facelift:

Eine Operation des Gesichts, um es zu straffen. Dabei rafft ein Schönheitschirurg nicht nur die Haut, um Falten zu glätten. Er modelliert auch das tiefer liegende Gewebe.

Faltenunterspritzung:

Dabei spritzt ein Arzt unter die Falten körpereigene, natürliche oder künstliche Substanzen. Beispiele sind Eigenfett, Hyaluronsäure und Kollagen. Der Körper baut diese Substanzen nach einigen Monaten ab und der Effekt verflüchtigt sich. Faltenunterspritzungen müssen dann erneuert werden.

Fruchtsäuren:

Auch als AHAs bekannt. Eine Gruppe von natürlichen oder künstlich hergestellten Säuren, die die obersten Schichten der Haut abschälen und die Hauterneuerung anregen.


Quelle: Nach Informationen von Sabine Ellsässer, Körperpflegekunde und Kosmetik, Springer-Verlag 2008, sowie von BellaDerma - Fachzentrum für ästhetische Hautbehandlungen, der Medical Clinic Berlin und des Deutschen Grünen Kreuzes
Autor: Martina Janning
Stand: Nov 19, 2008


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