
Schönere Haut durch Peeling und Lasern
Die richtige Nachbehandlung bei Peeling und Lasern
Peeling und Lasern beheben Schönheitsfehler der Haut. Für einen optimalen Behandlungserfolg ist eine besondere Hautpflege danach unbedingt erforderlich.
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Spannkraft und Frische. Doch die meisten Menschen fühlen sich auch dann noch jung, wenn ihre Haut dies nicht mehr hundertprozentig ausstrahlt. Peeling und Lasern helfen gegen die sichtbaren Zeichen der Zeit. Wichtig für den Erfolg ist dabei immer eine gute Nachbehandlung.
Ob altersbedingte Fältchen, Hauterschlaffung, Altersflecken, Akne oder Unfallnarben wer sich mit diesen Schönheitsfehlern unwohl fühlt, muss nicht gleich den Gang zum Schönheitschirurgen erwägen. Peeling und Lasern sind wesentlich schonender und das zarte Abschleifen" der oberen Hautschichten zeigt gute Wirkung.
Peeling die chemische Schälkur" der Haut
Beim Peeling werden chemische Lösungen, z.B. Fruchtsäuren, auf die Haut aufgebracht. Diese Behandlungen bewirken, dass sich die oberen Hautschichten abschälen und neue gebildet werden können. Im Ergebnis zeigt sich die Haut glatter und gleichmäßiger. Wer sich zum Peeling entschließt, sollte viel Zeit einplanen, denn eine Peelingbehandlung erfolgt immer in mehreren Schritten. Der Arzt führt über Wochen oder sogar Monate hinweg mehrere Peelingsitzungen durch. Phasen des Abschleifens" und der Hautneubildung (Regeneration) wechseln sich ab.
Lasern beseitigt treffsicher selbst kleinste Hautunregelmäßigkeiten
Beim Lasern wird energiereiches Licht unterschiedlicher Wellenlänge mit einem Lasergerät auf die Haut gerichtet. Je nach Art des verwendeten Lasers lassen sich ganz bestimmte Hautbereiche gezielt entfernen oder auch größere Hautflächen abtragen. Am weitesten verbreitet ist das so genannte Laser-Skin-Resurfacing, die Erneuerung der Hautoberfläche zum Glätten faltenreicher oder vernarbter Haut, z.B. infolge von Akne.
Mit der Behandlungssitzung beim Arzt ist es längst nicht getan
Leider ist man nach einer Laser- oder Peelingbehandlung nicht sofort schöner: Rötungen, Schwellungen und Krustenbildung nach der Behandlung und in den nächsten Tagen sind völlig normal. Die Haut muss sich zuerst regenerieren und das erfordert vor allem die Mithilfe und Disziplin der Patienten. Um Nebenwirkungen zu vermeiden und einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen, sind folgende Maßnahmen sinnvoll:
- Meiden Sie nach einer Behandlung unbedingt und konsequent Sonne und Solarium. Wer das nicht beachtet, riskiert schwere Pigmentstörungen an den behandelten Hautstellen, denn die neue Haut hat noch keine Schutzmechanismen gegen UV-Licht entwickelt.
- Auch der Schutz vor Infektionen, z.B. durch Hautbakterien oder Herpesviren, ist unerlässlich. Ihr Arzt wird Ihnen geeignete Medikamente empfehlen. Während der Wundheilung leistet zudem eine rückfettende, heilungsfördernde Kühlsalbe gute Dienste. Bewährt hat sich außerdem auch das Aufsprühen von heilungsförderndem Thermalwasser oder die Anwendung von Hyaluronsäure (z.B. Viscontour®Serum).
- Sinnvoll und wichtig ist es ferner, auch nach dem Abheilen der Wunde die besondere Hautpflege noch mindestens drei Monate fortzuführen, denn die Haut ist noch nicht vollständig regeneriert. Verwenden Sie nicht zu fetthaltiges, emulgatorfreies Fluid zur Reinigung und pflegen Sie die Haut mit feuchtigkeitsspendenden, beruhigenden Cremes und Gels ohne Duft- und Konservierungsstoffe. Erforderlich ist zudem eine Feuchtigkeitspflege mit hohem UV-Schutzfaktor!
- Um den Behandlungserfolg zu erhalten oder noch zu verbessern, empfiehlt sich eine Dauerbehandlung mit Anti-Aging-Produkten, z.B. mit Vitamin-C-Präparaten oder mit Hyaluronsäure-Serum. Vitamin C fördert die Kollagensynthese, Hyaluronsäure wirkt gegen Entzündungen, bindet Feuchtigkeit und regt das Zellwachstum an.
Quellen:
J. Krutmann, T. Diepgen: Hautalterung. Grundlagen Prävention Therapie. Springer-Verlag (Berlin, Heidelberg) 2003.
Dr. Bernd Kardorff: Beeinflussungsmöglichkeiten der Hautalterung. Im Internet unter: http://www.bellheim-netzwerk.de/Downloadcenter/Beitrage_Medizin/BeitragMedizin261103.pdf
ADK: http://www.haut.de/wms/adk/dermato_kosmetologie/methoden
up to date: Hyaluronsäure in der Dermatologie. Pharmazeutisches Wissen, Reisejournal Ausgabe 4-2005



