Riddick24
Leben-Familie » Kinder- und Jugendme... | Expertenfrage an Lifeline Gesundheitsteam
07.12.2012 | 19:01 Uhr | Von Riddick24

Keuchhusten beim Sohn und meine Frau entbindet in 5 Tagen

Bei meinem Sohn (5J) wurde heute Keuchhusten diagnostiziert. Meine Frau entbindet in 5 Tage per Kaiserschnitt. Jetzt mein Problem, Keuchhusten kann tödlich sein für ein Neugeborenes Kind. Mein Hausarzt meinte, ich kann mich Impfen, aber für meine Frau und mein ungeborenes Kind könne er nichts machen! Was können wir tun? Darf meine mein Sohn mit Keuchhusten zu seiner Schwester und sehen oder berühren nach der Geburt? Dürfen wir Eltern zu unserem Tochter nach der Geburt oder können wir es auch übertragen? Wie sieht es aus nach der Entlassung? Müssen wir die Wohnung Keimfrei machen? Muß ich meine Kinder trennen solange mein Sohn Keuchhusten hat? Ich hoffe ich bekomme hier wenigstens ein paar hilfreiche Antworten. Wir sind sehr verzweifelt momentan und haben große Angst um unsere ungeborene Tochter, das Sie sich ansteckt sobald Sie auf der Welt ist.

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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09.12.2012, 17:22 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Riddick,

bie Keuchhusten zählt quasi jeder Tag. In welchen Stadium wurde der Keuchhusten bei Ihrem Sohn diagnostiziert? Erhält er Antibiotika, so ist er noch im Anfangsstadium. Danach gilt eine Isolation von rund einer Woche, da er selbst in diesem Zeitraum noch andere anstecken kann.

Der Entbindungstermin ist in der kommenden Woche? Soweit der Nachwuchs noch nicht da ist, sollten Sie die gewählte Entbindungsklinik über den Infekt in Ihrer Familie informieren.Ihr Sohn wird auf der Entbindungsstation dann sicher keinen Zutritt haben. Für Sie und Ihre Frau gilt eine genau Symptomkontrolle (Grippe ähnlich), ggf. ein Erregernachweis.

Für zu Hause gelten die üblichen Hygienevorschriften. Zusätzlich sollte häufiger gelüftet werden, damit die Erreger in der Luft aus den Räumen entfernt werden. Bettwäsche wechseln, Oberflächen reinigen, ggf. mit Desinfektionsmittel reinigen.

Ihre Frau wird mitsamt dem Baby erst nach Hause entlassen werden, wenn dort keine Ansteckungsgefahrt mehr besteht. Da ja alle Stellen nun schon vorgewarnt sind, kann für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich Ihr Baby anstecken sollte, sofort reagiert werden. Eine Therapie mit Antibiose ist dann auch beim Baby schon möglich. Gefährlich wird Keuchhusten, wenn er unerkannt bleibt und dann in seltenen Fällen zum Atemstillstand bei Säuglingen führt. In Ihrem Fall sind alle schon vorbereitet.

Im Idealfall lässt sich das Baby noch etwas Zeit, bis ihr Sohn aus dem infektiösen Intervall heraus ist und sie können beruhigt in die Klinik gehen. Sollte es der Nachwuchs eilig haben und früher kommen, so besprechen Sie sich mit den Ärzten der Klinik und wägen Freude und Neugier gegen ein eventuell bestehenden Infektionsrisiko ab.

Alles Gute für die GANZE Familie, Ihrem Sohn gute Besserung, Ihrer Frau eine Entbindung, so wie sie es sich wünscht, dem Baby dann einen guten Start und Ihnen: gute Nerven, mehr Freude als Sorgen und schreiben Sie uns, wenn Sie noch Fragen haben oder es gute Neuigkeiten gibt.

Ihr Lifeline Gesundheitsteam

Dr._Ulla_Elfrath
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13.09.2006, 14:27 Uhr
Antwort von Dr._Ulla_Elfrath
HAllo Yvi, das darf in dem Alter durchaus noch sein, Sie können aber Chamomilla durchaus einmal versuchen
Gruß
Dr. ELfrath
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19.09.2006, 15:36 Uhr
Kommentar von Abgemeldete(r) Nutzer(in)
Hallo Yvi,
das war bei meiner Tochter genauso. Dann haben wir herausbekommen, dass sie die Bauchlage bevorzugt. Nach ewigen Hin- und Herüberlegungen bzgl. des plötzlichen Kindstodes haben wir uns dann entschieden, sie so zu legen, wie sie es gern hätte. Der Kinderarzt sagte uns dazu: in drei vier Monaten dreht sie sich von allein in die Lage, die sie gern hätte und dann könnten wir es auch nicht mehr beeinflussen. Wenn man andere Risikofaktoren ausschließen kann!!!
Auf jeden Fall schläft sie, seit sie vier Wochen ist, auf dem Bauch - was sofort die nächtliche Schlafdauer von 3 auf 5-6 Stunden verlängerte. Inzwischen ist unsere Maus 14 Wochen und schläft seit 6 Wochen durch. D. h. 10 - 12 Stunden am Stück.
Chamomilla hatte mir meine Hebamme übrigens auch empfohlen, aber nachdem der Kinderarzt seinen Standpunkt dazu abgegeben hatte, habe ich das gar nicht erst ausprobiert.
Gruß
Karline
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20.09.2006, 13:32 Uhr
Kommentar von Bibs_mit_Clara_&_Max
huhu karline,
was hat der KiA denn im bezug auf chamomilla gesagt?! würde mich mal interessieren, denn clara bekommt das auch häufiger mal, grad in der zahnungsphase...
GGLG bibs und clara *11.01.06
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20.09.2006, 14:06 Uhr
Kommentar von Abgemeldete(r) Nutzer(in)
Hallo Bibs,
zu Chamomilla hat er in diesem Zusammenhang nichts gesagt. Er hatte es mir damals, als mein Sohn so klein war, mal verschrieben, weil er auch von eher unruhiger Natur ist. Also der Arzt ist nicht grundlegend dagegen. Aber meine Tochter ist sehr ruhig und pflegeleicht und ihr dann noch Chamomilla zu geben, hätte ich dann übertrieben gehalten, da es ja nur an ihren "Lage-Vorlieben" lag.
Wenn deine Kleine zahnt und deswegen unruhiger ist, sind das ja wieder ganz andere Gegebenheiten. Meine Tochter ist noch nicht soweit und was die Erfahrungen mit meinem Sohn während des Zahnens angeht, kann ich nicht groß mitreden - dass ging (gottseidank) ohne Komplikationen über die Bühne. Aber ich habe schon von einigen Seiten gute Sachen über Osanit-Kügelchen gehört.
Viele Grüße
Karline
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