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Sonstige-Medizin » Innere Medizin | Expertenfrage
18.07.2005 | 11:03 Uhr | Von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Magendruck

Hallo,

Bevor ich den Hausarzt erneut aufsuche hätte ich gerne noch ein paar Tipps.
- schon mal Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Mühe!

ich leide seit 5 Wochen unter Magenschmerzen/bzw. meist einem
Magendruck unterhalb des Solarplexus. Manchmal gepaart mit einem
Engegefühl und dabei dann Ausstrahlung in den Rücken.
An dieser Stelle findet sich auch ein Druckschmerz beim festeren Tasten.
Manchmal strahlt es aber auch in den Bereich seitlich
des Bauchnabels mit leichten Stichen aus, aber eher selten. Ich habe keine
Übelkeit, kein Sodbrennen keine Krämpfe im herkömmlichen Sinne.
Wenn ich morgens aufstehe (im Liegen ist alles eigentlich ganz OK) habe ich
bereits ein starkes Blähgefühl im Bauch gemischt mit einem Leeregefühl auch
nach dem Frühstück noch und Rumoren.
Meist setzt dann auch irgendwann der Druck ein.
Mein Bauch scheint sowieso sehr aufgebläht. Der Stuhlgang ändert nichts.
Manchmal habe ich einen guten Tag oder ein paar gute Stunden aber ansonsten
begleitet es mich ständig in diesen 5 Wochen. Eigentlich besteht kein großer
Unterschied des Befindens zwischen vor und nach den Mahlzeiten.

Es begann bei mir mit vereinzelten Bauchschmerzen, als hätte ich eine
zu enge Hose an oder zuviel gegessen alle paar Tage einmal und mit einer
Durchfallerkrankung über 3 Tage. Etwa 10 Tage später setzte der unentwegte
Magendruck ein. Ich weiß nicht ob es sich um einen Zufall handelt.

An den Tagen an denen der Magendruck sehr stark ist und sehr lange andauert habe
in am nächsten Tag sehr weichen Stuhl und viele Lebensmittel wie Gemüse zum Beispiel
(Tomaten/Mais/Spinat/Zwiebeln) scheinen nur unzureichend verkleinert und verdaut
worden zu sein. Ansonsten normale Farbe und Form.
Ich nahm Gastrovegetalin zu mir, erst schien es anzuschlagen,
aber nach einer Woche wurde es wieder wie vorher. Ich trank viel Kamillentee und Magentee
aus der Apotheke - dasselbe Spiel. Mein Hausarzt diagnostizierte eine stressbedingte
(habe ich berufich seit Monaten sehr viel) Magenschleimhautentzündung
und gab mir ein Magensäureresistentes Medikament namens Rifun 3 Tage 2/Tag, 7 Tage 1/Tag.
Auch dies schien erst anzuschlagen. Aber gegen Ende der Packung wurde es wieder stärker.
Wärme schafft kurzzeitig Linderung.

Mein Hausarzt machte ferner Untersuchungen von Blut,
Urin, C13 Atemtest, abtasten - alles in Ordnung. Ist eine Spiegelung die letzte Möglichkeit?
Ist Ultraschall zusätzlich sinnvoll? Medikament länger nehmen? Ich sollte noch erwähnen,
dass bei mir vor einem Jahr MS diagnostiziert worden ist. Bevor ich mit einem Nystagmus ins
Krankenhaus gekommen bin hatte ich ebenfalls 4/5 Wochen Mageprobleme und beruflichen Stress.
Im Krankenhaus mit Bettruhe, Kortison und Ranitic Magenschutz verschwanden die Magenprobleme
von einem Tag auf den anderen!? Doch Stressbedingt? Ferner nehme ich im Moment an einer
MS Studie mit Statinen (Cholesterinsenkern) teil. Die Magenprobleme fingen 4 Wochen nach
Einnahmebeginn an. Kann es einen Zusammenhang geben?

Also nochmals vielen Dank im Voraus,

Liv

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Bisherige Antworten
Abgemeldete(r) Nutzer(in)
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18.07.2005, 01:46 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Man darf hier durchaus einen Therapieversuch mit Protonenpumpenhemmern (Säureblockern)durchführen ohne direkt eine Spiegelung zu machen. Bleiben die Symptome bestehen muß man allerdings nachsehen.

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