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17.07.2006 | 05:21 Uhr | Von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Enbrel auch als Tablette?

Hallo ihr lieben!

Ich habe nun schon seit 11 Jahren Rheuma und leider hat keine Therapie richtig bei mir angeschlagen. Als ich von Enbrel hörte war ich gleich mit voler Interesse dabei. Das mit dem spritzen hat auch erst sehr gut funktioniert. Leider hat mein Körper oder besser geschrieben meine Hat nach einiger Zeit extrem auf das stechen reagiert. Nun nehme ich das Medikament nicht mehr da ich das mit den Spritzen nicht hin bekommen. Gibt es Enbrel in naher Zukunft auch als Tablette. Es war die erste Therapie die richtig gut gewirkt hat bei mir.

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19.07.2006, 11:11 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

hallo zurück!

da hab ich mich selber schon erkundigt. scheint in nächster zeit nicht geplant zu sein. schade aber, daß du mit dem enbrel aufhören mußtest. das ist manchmal auch meine angst. die angst nämlich, daß es plötzlich nicht mehr wirkt. wie ist es denn bei dir danach weiter gegangen?

lg sissy

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19.07.2006, 11:53 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Hallo Sissy!

Danke für deine Antwort. Schade das es noch keine Form von Tabletten für dieses Medikament gibt. Du brauchst keine Angst davor zu haben das es nicht mehr wirkt. Ich finde es spielt sich auch viel im Kopf ab. Wenn du mit dir, der Krankheit und dem Medikament zu frieden bist, kann doch gar nichts mehr schief gehen. Mach dir darüber nicht o die Gedanken. Genieße die Zeit, wo es dir richtig gut geht aber übertreibe es nicht. Davon hat man viel mehr als man denkt.

Zur zeit nehme ich nur Prednisolon zw. 12 mg und 15 mg. Damit komme ich ganz gut über die Runden. Nur leider ist das keine Basistherapie auf dauer. Zum Glück spielt das Wetter auch mit. Ich muss alle viertel Jahre zum Rheumatologen und eigentlich müsste ich einmal im Monat zur Blutentnahme.

Wie sieht es denn bei dir so aus mit Medikamenten?

lgz

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19.07.2006, 12:11 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

hallo claudia!

deine antwort hat mir sehr mut gemacht. selbst nehme ich wegen einer rheumatoiden arthritis 2x25 mg enbrel die woche, zusätzlich noch 7,5 mg metex die woche. seither geht es mir wesentlich besser. was für ein gewinn an lebensqualität. deshalb auch die angst daß alles irgendwann plötzlich vorbei ist. so war es bei mir nämlich mit dem mtx. andere medikamente (bis aufs kortison) habe ich erst gar nicht vertragen oder sie haben mir nicht geholfen.

lg sissy

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19.07.2006, 12:55 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Schön, dass ich dir Mut machen konnte.
Deine Angst kann ich gut verstehen. Ich selbst habe es schon ein paar mal durch machen müssen. MTX bewirkte bei mir, das eine andere Krankheit noch zum ausbruch kam. Doch davon lass ich mich nicht unter kriegen. Im gegenteil, es stärkt mich zum weiter machen. Aus meinen erfahrungen kann ich vielleicht anderen helfen - und das ist was schönes.
Was ist metex für ein Medikament?

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19.07.2006, 15:06 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

hallo claudia!

deine erfahrungen sind für uns bestimmt ganz wertvoll. ich würde mich sehr darüber freuen davon zu hören bzw lesen. welche andere krankheit kam bei dir denn durch das mtx zum ausbruch? bei dem metex handelt es sich nämlich um mtx.

lg sissy

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19.07.2006, 22:56 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Hallo Sissy!

Gern erzähle ich mehr von mir, doch das wäre zu viel für diesen Bereich. Könnte ich nicht deine Mailadresse bekommen? Dann könnten wir ausführlicher über uns und unsere Krankheit schreiben.

Laut meinen Ärtzen ist meine Colitis Ulcerosa durch das MTX ausgebrochen. Dabei handelt es sich um eine chroniche Darmerkranken verbunden mit Bauchschmerzen usw.

lg Claudia

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21.07.2006, 03:59 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

hallo claudia!

sei mir bitte nicht böse. ich mag meine mail-adresse hier nicht reinstellen. in einem anderen forum hab ich das nämlich schon gemacht und hatte plötzlich soviel mist im postfach, daß ich mein postfach wechseln mußte. das war überhaupt nicht lustig.
hab schon deinen mut bestaunt, hier einfach mit adresse und allem drum und dran zu schreiben. ich wünsche dir deshalb vom ganzen herzen, daß es dir anders geht als mir.
vielleicht berichte ich dafür mal wie es mir so gegangen ist:
als die arthritis festgestellt wurde hatte ich schon eine etwa einjährige reise von arzt zu arzt hinter mir. fast habe ich schon selbst geglaubt eine simulantin zu sein. alleine die schmerzen und die geschwollenen gelenke erinnerten mich daß was nicht in ordnung mit mir war. dann bekam ich zum decortin das erste basismedikament. resochin. die beschwerden wurden besser, waren aber mitnichten verschwunden. dann kam mtx. das habe ich viele jahre leidlich vertragen(abgesehn von zeitweiliger übelkeit und müdigkeit). plötzlich hat es aber nicht mehr so gut gewirkt wie sonst. also hoch mit der dosis. dann sehr unangenehme mundschleimhaut geschwüre . dann als sei das nicht genug noch mehr übelkeit. .. dann absetzen und eine zeit nur decortin und diverse schmerzmittel. das war auch kein weg.
als ich gerade dachte, es reicht... kam mein rheumarzt mit dem vorschlag es mit enbrel zu probieren an. zuerst wollte ich gar nicht, aber da es mir so schlecht ging lies ich mich überreden. das zeugs nehme ich zusammen mit einer minidosis mtx nun seit einem guten jahr. was soll ich sagen, es geht mir so gut, wie seit dem beginn meiner erkrankung nicht mehr. da ich ja erlebt habe, wie ein medikament plötzlich nicht mehr so gut hilft, bleibt etwas angst vor so einem augenblick. andererseits will ich mein leben nicht von könnte, würde und ähnlichen sorgen bestimmen lassen.

so sieht es bei mir aus. und bei dir?
lg sissy

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23.07.2006, 11:03 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

hallo,
das ist ja wirklich ein kreuz - da hilft dir endlich ein medikament für dein rheuma (was hast du denn ?) und dann klappt das spritzen nicht. gibts denn da gar nichts zu optimieren? tupfer, kühlung, andere hautstellen? das muß doch inden griff zu kriegen sein?
danke

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24.07.2006, 11:33 Uhr
Antwort von Abgemeldete(r) Nutzer(in)

Hallo!

Leider gibt es vorerst nichts. Habe auch schon andere hautstellen ausprobiert. Das mit dem kühlen hilft ein paar minuten, doch dann fängt das gleiche Spiel von vorn an. Ich habe eine juvenile chronische Polyarthritis. Trotzdem Danke für deine Hilfe.

LG

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