Katinka26
Sonstige-Medizin » Forum Diabetes
06.12.2012 | 20:45 Uhr | Von Katinka26

Schwangerschaftsdiabetes und oGTT

Sehr geehrter Nutzer",

in der 28. SSW wurde bei mir ein oraler Glucosetoleranztest gemacht, der auffällige Werte hatte (91/162/188), allerdings wurde er nicht ordnungsgemäß durchgeführt. Ich war zu lange nüchtern und das Blut wurde aus dem Finger entnommen usw. - woraufhin ich ihn noch einmal in der 29. SSW in der Diabetologie einer großen Klinik wiederholte, diesmal genau nach den Richtlinien (venöse Blutentnahme, Verarbeitung der Proben direkt danach nebenan im Labor, ich saß die ganze Zeit), die Werte waren 73-128-118, laut Oberarzt weit enfernt von einem Diabetes. Auch der Langzeitwert lag bei 4,8%.
Da ich zwischen den Tests ein Messgerät bekommen habe, habe ich ab und zu gemessen, mein Nüchternwert war immer normal, auch nach den Mahlzeiten hielt ich die Grenzwerte (140 mg innerhalb 1 h und 120 mg innerhalb 2 h) ein, nur nach dem Mittagessen waren sie manchmal etwas über der Grenze! Das irritiert mich sehr. Einerseits heißt es, diese Messgeräte sind nicht sehr genau und durch die "Plasmakalibrierung" werden 10-15% höhere Werte angezeigt (der Oberarzt meinte, die seien so ungenau, dass ich mich überhaupt nicht darauf verlassen soll), andererseits werden andere Schwangere, kaum dass sie den Grenzwert mal überschreiten, sofort auf Insulin eingestellt.

Meine Fragen nun:
- Wie soll ich die eigens ermittelten Messwerte interpretieren trotz negativem oGTT?
- In der Wochen zwischen den beiden oGTTs ging es mir wegen der Diagnose nervlich nicht gut, und der Appetit war nicht groß. Ich habe zwar drauf geachtet, in den 3 Tagen vor dem Test genug Kohlenhydrate zu essen (zu jeder Mahlzeit und auch dazwischen, z. B. Banane), bekomme aber grundsätzlich nicht viel herunter in der Schwangerschaft. Kann der 2. oGTT dadurch verfälscht worden sein?

Danke für eure/Ihre Meinung!

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