Schutz vor Acrylamid
Bratkartoffeln und Pommes nur "vergolden"
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- Pommes frites und andere stärkehaltige Lebensmittel besser nicht zu stark erhitzen.
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Knusprige Bratkartoffeln, knackige Chips - die Verlockung ist groß, aber auch nicht ungefährlich. Stark geröstete stärkehaltige Lebensmittel können Krebs erregen. Experten zeigen, wie Sie das vermeiden können.
Stärkehaltige Lebensmittel sollten besser nicht zu stark erhitzt werden. Denn je höher die Temperaturen sind, desto mehr Acrylamid entsteht. Die Substanz steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Bratkartoffeln oder Pommes frites werden daher besser nur "vergoldet statt verkohlt", sagte Klaus Richter von der Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) auf der Agrarmesse "Grüne Woche" in Berlin ( bis 27. Januar). Um das Krebsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollte die Acrylamidmenge möglichst gering sein. Das könne jeder zu Hause in der Küche selbst steuern.
Auch Kaffee enthält Acrylamid
Gleiches gilt auch für andere Lebensmittel, die kohlenhydratreich und eiweißhaltig sind. "So kommt zum Beispiel eine Scheibe Toast lieber in den Müll als auf den Teller, wenn sie mehr schwarz als goldgelb geröstet ist", sagt Richter. Fertig gekaufte Lebensmittel, die wie Salzstangen, Chips, Erdnussflips oder auch Kaffee gebacken, frittiert oder geröstet werden, enthalten ebenfalls Acrylamid. Nur durch Verzicht oder den Verzehr in geringen Mengen lässt sich der Schadstoff in solchen Fällen vermeiden oder wenigstens gering halten.
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Blaubeeren
Vor allem Waldblaubeeren liefern Delphinidin. Die Substanz bewies im Labortest, dass sie das Wachstum von Tumorzellen abbremst und sie sogar abtötet.
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Äpfel
Äpfel enthalten jede Menge Proanthocyanidine. Diese Pflanzensubstanzen gehören zu den stärksten Antioxidanzien - sie können auch Zellschützer genannt werden.
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Brokkoli
Beim Verdauen von Brokkoli bildet sich Sulforaphan, ein hochpotenter Stoff, der den Tod von Krebszellen auslösen kann.
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Erdbeeren
Die süßen Früchte enthalten Ellagsäure. Sie kann krebsaktivierende Stoffe im Körper hemmen und das Wachstum von Tumorzellen bremsen.
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Grüner Tee
Wenn der Tee bis zu zehn Minuten zieht, werden große Mengen an Catechenen freigesetzt. Diese Moleküle bewiesen in Studien krebshemmende Eigenschaften.
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Knoblauch
Beim Zerdrücken und Kauen von Knoblauch entsteht Allicin, das vor Magen- und Speiseröhrenkrebs schützen kann.
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Kohl
Wer viel Weiß-, aber auch Rotkohl isst, versorgt seinen Körper mit Allylisothiocyanat, eine Biosubstanz, die krebsauslösende Stoffe blockiert.
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Kurkuma
Das gelbfärbende Gewürz enthält Curcumin, das in Laborversuchen eine starke Wirkung gegen Krebszellen aufweist.
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Sojabohnen
Isoflavonoide, die Pflanzenhormone in Soja, helfen nicht nur gegen Wechseljahrsbeschwerden. Studien beweisen eine Schutzwirkung vor Brust- und Prostatakrebs.
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Tomate
Reife Tomaten enthalten Lycopin. Dieses Carotinoid macht Tomaten rot. Kombiniert mit etwas Fett entfaltet es eine starke krebshemmende Wirkung.
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Weintrauben
Früchte, Saft, aber auch Wein enthalten Resveratrol. Die Biosubstanz schützt gesunde Zellen und bremst Krebszellen aus.
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Zitrusfrüchte
Zitrone, Orange und Grapefruit liefern bestimmte Polyphenole, die nicht nur Entzündungen hemmen, sondern auch direkt gegen Krebszellen wirken.
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Autor: mp / dpa
Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2013