Wintersport abseits der Skipiste
Wandern im Winter
Es muss nicht unbedingt die Skipiste sein. Auch bei Winterwanderungen kann man neue Kräfte tanken. Ein flotter Schritt im Schnee ist ein besonders gesundes Vergnügen. Mit einer guten Ausrüstung haben Streifzüge durch die verschneite Natur ihren ganz besonderen Reiz.
Klare Winterluft atmen, die Landschaft in ihrem weißen Kleid bestaunen und die Stille der Natur auf sich wirken lassen: Wenn die frostige Jahreszeit Einzug gehalten hat, ist eine Wanderung durch den Winterwald oder über verschneite Hänge eine besonders intensive Erfahrung. Winterwandern entwickelt sich zum neuen Trend, dem immer mehr Urlauber folgen, denn die Streifzüge durch die Natur regen alle Sinne an und sind zugleich eine willkommene Auszeit von der Alltagshektik.
Auf dem Portal reisemesse.de zum Beispiel erhält der Erholungssuchende Tipps und Empfehlungen. Mit nur einem Klick bekommt man dort einen umfassenden Überblick über attraktive Urlaubsziele und Wanderregionen - und das unabhängig von Anbietern. Mit mehr als 200 Destinationen von Nord bis Süd, von Lappland bis in die Alpen dürfte nahezu jeder Winterwanderer fündig werden.
Wichtig: Die richtige Ausrüstung
Damit das Wandern ein Vergnügen bleibt, ist eine gute Ausrüstung wichtig. Besonders wenn die Temperaturen unter den Nullpunkt sinken, sollte man warm angezogen sein. Beim Wandern jedoch gilt: lieber ein klein bisschen weniger, als zu viel anhaben! Die Bewegung bringt den Körper schnell ins Schwitzen und mit durchnässter Kleidung oder der Jacke unter dem Arm macht die Wanderung nur halb so viel Spaß. Außerdem sind mehrere dünne Kleidungsschichten besser als wenige dicke. Am besten ist der so genannte Zwiebellook. Wenn es warm werden sollte, kann man jederzeit eine Schicht ablegen.
Gut gerüstet für eine ausgedehnte Winterwanderung sind Sie mit einer funktionelle Wintersportjacke. In einem guten Fachgeschäft können Sie sich beraten lassen. Wichtig ist Kleidung aus einem atmungsaktiven Material, damit die Wanderung nicht zum schweißnassen Alptraum wird.
Unerlässlich: Wintertaugliche Wanderschuhe
Um eine ungewollte Rutschpartie zu verhindern, sind professionelle Wanderschuhe – am besten wintertauglich mit einem tiefen Profil – unerlässlich. Das Auskühlen der Füße können Sie vermeiden, wenn Sie die Schuhe eine Nummer größer kaufen. Dann passt eine wärmende Sohle oder sogar noch ein dickes Paar Socken hinein. Versuchen Sie einmal Socken und Strümpfe mit eingewobenen Silberfasern. Sie reflektieren die Körperwärme und halten so die Füße immer mollig warm und trocken. Ist eine Wanderung durch Tiefschnee geplant, sollten Sie sich zusätzlich Schneeschuhvorrichtungen zulegen, die an die Wanderstiefel angeschnallt werden.
Nicht vergessen: Mobiltelefon für Notfälle
Denken Sie auch an eine ergänzende Ausrüstung mit einer Taschenlampe, einer mit Tee gefüllter Thermoskanne und natürlich mit einem gut aufgeladenen Handy. Bei unvorhersehbaren Witterungsumschwüngen, plötzlich eintretender Dunkelheit oder Verletzungen können Sie sich helfen bzw. helfen lassen. Tipp: Besorgen Sie sich Fachliteratur zum Thema Winterwandern – zum Beispiel von Rainer Höh. Er veröffentlichte seine Erfahrung an Wintertouren in Buchform: "Winterwandern". Eine nützliche Adressenliste über Ausrüstungsfirmen, Veranstalter, Lawinenwarndiensten usw. findet sich im Anhang.





