Kalorienarme Fastfood-Alternativen
Fast Food ist lecker. Häufig stecken die schnellen Mahlzeiten jedoch voller Fett und somit Energie. Mit ein bisschen Know-how lässt sich aber auch kalorienarm genießen.
Ein klassischer Hamburger, bestehend aus zwei Brötchenhälften, einer Hackfleischbulette und etwas Gemüse, ist von Haus aus fett- und kalorienarm. Erst Käse und Mayonnaise verleihen ihm unnötige Kalorien aus Fett. In vielen großen und kleineren Ketten werden die Hamburger jedoch auf Wunsch ohne Käse und mit Ketchup statt Mayonnaise gemacht und bringen dann relativ magere zehn Gramm Fett auf die Küchenwaage. Auch Freunde der Fischburger müssen nicht auf ihre Leibspeise verzichten. Fisch enthält viel Eiweiß und wertvolle Fettsäuren und ist zumeist gut zur Figur. Eine Ausnahme sind panierte Fischprodukte. So lecker eine Panade auch sein mag, so wenig kalorienarm ist sie. Häufig lässt sich auch durch die Wahl der Soße einiges an Fett einsparen. Statt Remoulade und Cocktailsoße lieber Tomaten- oder Senfsoßen wählen oder dem Fisch mit etwas Meerrettich einheizen.
Sandwiches, Wraps und Bagels
Sandwiches, Wraps und Bagels sind relativ kalorienarm. Sie bringen je nach Zusammenstellung gerade einmal 200 bis 300 Kalorien und bescheidene acht Gramm Fett auf die Waage. In Schnellrestaurants, in denen man sich sein Sandwich selber zusammenstellen kann, hält man sich am besten an dunkles Brot aus Vollkornmehl. Im Falle der Bagels und des Wraps kommt man um Weizen- oder Hefebrot nicht herum, den Unterschied macht hier vor allem der Belag. Wenig Fett und viel Proteine bringen Hähnchen- oder Putenbruststreifen, Schinken, Beef und fettarmer Frischkäse. Bei Salat, Tomaten und Gurken kann man richtig zuschlagen, denn sie verwandeln Sandwich und Co. in gesunde Vitaminspender.
Kalorienarm essen beim Lieblingsitaliener
Wer die Mittagspausen am liebsten beim Italiener verbringt und keinen Bärenhunger mitbringt, bestellt am besten einen Salat mit Hühnchenbrust, Feta oder Thunfisch. Aber auch die beliebten Teigwaren muss sich keiner verkneifen, solange man fettreiche Pastagerichte und Pizzavarianten meidet. Nudelgerichte lässt man sich mit feuriger oder milder Tomatensoße, Hühnchenbrust, Rindfleischstreifen oder gedünstetem Fisch schmecken – das ist im Gegensatz zur beliebten Carbonara eher kalorienarm. Pizza verträgt sich am besten mit der schlanken Linie, wenn sie mit reichlich Gemüse, magerem Kochschinken oder Thunfisch belegt ist. Auf den Käse am besten verzichten, denn der liefert den größten Teil des Fettes.
An der Pommesbude
Schnell und preiswert wird man an der Pommesbude satt. Leider aber selten kalorienarm. Die meisten Menüs hier haben es besonders in sich. Hungrig bleiben muss dennoch keiner. Die erste Wahl für schnelle Esser ist Grillhühnchen. Lässt man die Haut liegen, besitzt es nur noch akzeptable zwölf Gramm Fett. Als Beilage eignet sich Kartoffelsalat mit Joghurt. Gibt es den nicht, sind auch Bratkartoffeln ok. Sie sind aufgrund der geringeren Oberfläche weniger mit Fett vollgesogen als etwa Pommes, schmecken jedoch nicht weniger gut. Die Currywurst inklusive Ketchup schlägt mit 520 Kalorien und stolzen 33 Gramm Fett zu Buche und sollte daher so selten wie möglich auf dem Teller landen.
Lust auf asiatische Küche
In den meisten Ländern Asiens wird vitaminreich, fett- und kalorienarm gekocht. Die Mahlzeiten besitzen zumeist einen hohen Gemüseanteil und enthalten Gewürze, die Heißhungerattacken vorbeugen. Gemieden werden sollten lediglich im Bierteig ausgebackene oder panierte Fleisch- und Fischgerichte sowie Gerichte mit Erdnusssoße, die reichlich Fett mit sich bringt. Nicht viel weniger cremig, dafür überraschend kalorienarm ist die Kokosnusssoße. Übrigens können gerade in der indischen Küche dank Tofu, Linsen und Kichererbsen auch Vegetarier lecker, fettarm und vor allem proteinreich schlemmen.


