Wintersport

Snowboarden - Winterspaß mit Tücken

Snowboarden - Winterspaß mit Tücken
Eine Knieverletzung kann den Snowboard-Ausflug jäh beenden
(c) altrendo images

Was anfangs wie ein exotischer Trend wirkte, ist mittlerweile fast schon Breitensport - Snowboard-Fahren. Doch Vorsicht: Wer sich völlig unvorbereitet auf die coolen Bretter stellt, findet sich nicht auf der Piste, sondern im Krankenhaus wieder. Snowboarder haben ein doppelt so hohes Unfallrisiko wie Skifahrer. Glück im Unglück: In der Regel verletzen sie sich weniger schwer.

Viele Snowboarder verletzen sich meist schon am ersten Tag, etwa die Hälfte der Crashpiloten sind Anfänger. Das berichten Schweizer Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Sportverletzung Sportschaden". Insgesamt haben Snowboarder ein doppelt so großes Unfallrisiko wie Skifahrer. Allerdings erleiden sie dabei weniger schwere Verletzungen als die Wintersportler auf zwei Brettern. In der Schweiz verursacht der Snowboard-Spaß bereits die drittmeisten Unfälle. Unfallursachen sind in den meisten Fällen selbst verantwortete Fehler, nicht angepasste Geschwindigkeit, Übermüdung oder schlichtweg Überforderung.

  • Die Hauptverletzungen bei Snowboardern liegen im Schulter- und Armbereich - ungefähr die Hälfte der Verletzungen sind diesem Typ zuzuordnen
  • Typisch sind auch Handgelenksbrüche, die bei Anfängern oft als Folge eines Rückwärtssturzes auftreten. Extra Snowboard-Handschuhe mit innerer Versteifung sind unbedingt zu empfehlen. Viele Profis tragen unter gewöhnlichen Skihandschuhen die bewährten Schützer für Skateboarder und Inline-Skater
  • Auch Knieschäden und Sprunggelenksverletzungen zählen zu typischen Snowboarder-Verletzungen. Besonders häufig sind die Bänder betroffen. Wer des Öfteren beim Sport Probleme mit den Bändern hat, sollte beim Snowboarden vorsichtshalber eine Sportbandage tragen

Inline-Skating im Sommer hält Snowboarder fit

Viele beginnen mit gezielter Skigymnastik erst wenige Tage vor dem Kofferpacken. Leider zu spät, warnen Experten. Wer zum Wintersport in die Berge will, sollte frühzeitig beginnen, seine Muskeln in Schwung zu bringen. Denn nur wer körperlich fit ist, sollte sich den Pistenspaß gönnen.

Sportmediziner weisen aber auch darauf hin, dass nicht nur eine gute Vorbereitung wichtig ist. Auch tägliches intensives Aufwärmen am Beginn des Skitags kann das Verletzungsrisiko deutlich reduzieren. Besonders gut vorbereitet sind diejenigen, die sich im Sommer mit bewegungsähnlichem Inline-Skaten oder Radfahren fit gehalten haben.

Fit in den Wintersport

Damit die Urlaubsfreude ungetrübt bleibt, sollten sich Schneehasen nicht unvorbereitet an die technisch anspruchsvollen Disziplinen Ski- oder Snowboardfahren wagen. Mit diesen vier Übungen machen sich Skifahrer fit für den Skiurlaub und vermindern das Verletzungsrisiko.

schneehoehen.de via YT

Autor: Springer Medizin / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 26. Dezember 2013

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