Risiko für Hand und Fuß

Anfänger beim Wintersport besonders unfallgefährdet

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Sowohl beim Skifahren als auch Snowboarden ist das Verletzungsrisiko hoch und Anfänger trifft es besonders häufig.
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Sowohl beim Skifahren als auch Snowboarden ist das Verletzungsrisiko hoch und Anfänger trifft es besonders häufig. Der einzige Unterschied: Snowboarder müssen auf ihre Hände, Skiliebhaber auf ihre Beine achten.

Anfänger haben in den meisten Sportarten das höchste Verletzungsrisiko – das gilt auch für den Wintersport. Die Art der Verletzung hängt aber vor allem davon ab, auf wie vielen Brettern sie unterwegs sind, so die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie.

Untersucht wurden Snowboard- und Skiunfälle zwischen 1988 und 2006. Von 3,8 Mio. Skifahrern und 783 795 Snowboardern verletzten sich 9465 Skifahrer und 2260 Snowboarder. Letztere erwischte es am häufigsten am Handgelenk (27,6 Prozent), gefolgt von Schulter und Sprunggelenk. Hinzu kamen Gehirnerschütterungen und Brüche des Schlüsselbeins. Handgelenks- und Schulterverletzungen nahmen über den Studienzeitraum hinweg deutlich zu, während sich die Zahl der Knöchel- und Knieverletzungen reduzierte. Die meisten Handgelenksverletzungen traten bei Anfängern auf, Schulterverletzungen dagegen vorwiegend bei den wilden Sprüngen der „Könner“.

Skifahrer erlitten eher Blessuren der Kniebänder, allen voran des vorderen Kreuzbandes, oder es kam zu Schienbeinbrüchen. Bei „Skidaumen“ sowie Verletzungen der Knieinnenbänder war über die Jahre ein deutlicher Rückgang erkennbar.

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    Die Wintersonne ist besonders gefährlich für die Haut, da die intensive Sonneneinstrahlung durch die Kälte nicht so stark wahrgenommen wird. Zum Sonnenschutz gehören regelmäßiges Eincremen mit Hautölen oder fettreichen Cremes auf einer Wasser-in-Öl-Basis, die vor Austrocknung schützen und außerdem einen Kälteschutz bilden. Sonnenschutz in Form von Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor oder Sunblocker sind beim Skifahren und Wandern ein Muss. Geeignet sind vor allem Schutzcremes mit physikalischen Filtern wie Zinkoxid oder Titanoxid, da sie gleichzeitig vor der Kälte schützen.

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Autor: Anna Stretz / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2012
Quellen: MMW-Fortschritt Medizin Nr. 2 / 2012 (154. Jg.); The American Journal of Sports Medicine 2012; Epub January 20, 2012; doi:10.1177/0363546511433279

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