6 gesunde Fakten über Schokolade

Schokolade macht schlank, schläfrig und glücklich

Je höher der Kakaogehalt von Schokolade, desto besser. Blutdruck senken, Husten stillen und Glückshormone ausschütten: Welche Wirkung Schokolade entfalten kann.

Schokolade
Zart zergeht sie auf der Zunge: Schokolade schmeckt nicht nur, sie wirkt sich auch positiv auf unsere Gesundheit aus.
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Die gesunden Seiten von Schokolade – ein Überblick:

  1. Einschlafhilfe: In Kakao steckt sogenanntes Tryptophan: Eiweißbausteine, die die Serotoninbildung fördern. Das Glückshormon steuert wiederum die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Auch in Milch ist Tryptophan enthalten. Ein Kakao am Abend (25 Gramm Zartbitterschokolade in einer Tasse heißer Milch auflösen) hilft also doppelt gut. Es gibt übrigens auch Fertig-Kakaos, die zusätzlich mit schlaffördernden Vitalstoffen und Kräuterextrakten wie Hopfen, Lavendel und Melisse angereichert sind.

  2. 13 gesunde Schoko-Fakten: Fast Medizin!

    Glücksbringer: Neben dem erwähnten Tryptophan liefert Schokolade auch den glücklich machenden Stoff Phenylethylamin. Der wird sonst nur produziert, wenn man verliebt ist.

  3. Helfer gegen Lampenfieber: Wen allein beim Gedanken an das nächste Referat die nackte Panik packt, der sollte zu Bitterschokolade greifen, um mit dem Vortragsstress besser klarzukommen. Das raten Forscher der Universitäten Bern und Zürich. Die Wissenschaftler vermuten, dass bestimmte Kakaobestandteile, die Flavonoide, für die entspannende Wirkung verantwortlich sind. Die Studienteilnehmer, die Bitterschokolade gegessen hatten, schütteten weniger von den Nebennieren-Stresshormonen Cortisol und Adrenalin aus als die Placebo-Gruppe. Je höher dabei die Flavonoidspiegel im Blut waren, desto geringer fiel die Belastung mit Stresshormonen aus.

  4. Herzstärker: Die süße Versuchung enthält den sekundären Pflanzenstoff Flavanol, der die Blutgefäße und den Blutdruck günstig beeinflusst. Forscher vermuten, dass Schokolade deshalb vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfall wirkt.

  5. Hustenstiller: Ein natürlicher Inhaltsstoff von Bitterschokolade hilft mehr als der Hustenstopper Codein. Das haben britische Forscher festgestellt. Zwei Wochen lang erhielten die Probanden ihrer Studie täglich den natürlichen Kakaoinhaltsstoff Theobromin, und zwar ein Gramm. Theobromin ist ein Alkaloid, das Muskeln entspannt, Gefäße erweitert und Nerven stimuliert. Die Wissenschaftler empfehlen, bei Husten täglich eine Tafel möglichst bittere Schokolade zu konsumieren. Je dunkler sie ist, desto mehr Theobromin enthält sie.

    • zum BMI-Rechner

      Zu dick? Zu dünn? Mit dem BMI-Rechner finden Sie schnell heraus, ob Ihr Körpergewicht im Normbereich liegt - oder ob Sie ein paar Pfunde abnehmen sollten.

    Schlankmacher: Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Granada hat die Gesundheitsdaten sowie Ernährungsgewohnheiten von knapp 1.500 Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren untersucht. Bei der Analyse von Süßigkeitenverzehr und Körperfett stellten die Forscher Verblüffendes fest: Diejenigen, die häufig und viel Schokolade aßen, waren schlanker als der Durchschnitt. Sie verfügten über weniger Körperfett, hatten eine dünnere Fettschicht unter der Haut und um die Organe herum. Auch BMI und Taillenmaße fielen geringer aus.
    Die Experten vermuten, dass Katechine als Inhaltsstoffe der Kakaobohne dabei eine Rolle spielen. In Bezug auf Körperfett könnten diese sekundären Pflanzenstoffe die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöhen – und damit Übergewicht und Diabetes vom Typ 2 vorbeugen.

Warme Birnen mit Schokoladensoße

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Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung: Wasser, Zucker, Zimt, Piment und Nelken in einer Kasserolle bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen. Wenn der Zucker aufgelöst ist, 5 Minuten abkühlen lassen. Zimtstangen, Pimentkörner und Nelken herausnehmen. Schokolade, Kakao und Salz hinzugeben. Alles erneut erhitzen und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Birnen (am besten südafrikanische) für etwa 20 Minuten in leicht köchelndem Wasser pochieren. Mit der heißen Schokosoße anrichten.

Pro Portion: 350 Kalorien

Autor:
Letzte Aktualisierung: 23. März 2017
Durch:
Quellen: B. Buijsse et al., Chocolate consumption in relation to blood pressure and risk of cardiovascular disease in german adults. European Heart Journal doi: 10.1093/eurheart/ehq068; Fachzeitschrift Nutrition; Vortrag auf dem British Thoracic Society's winter meeting in London; Studie zu Schokolade und Stress im JACC: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109714015836

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