
Wenn Mann nicht kann
Gut jeder Fünfte leidet unter erektiler Dysfunktion
Männer mit Erektionsstörungen behalten ihr Problem oft für sich. Dennoch gibt es glaubhafte Zahlen zur Häufigkeit von Erektionsstörungen: Etwa die Hälfte der Männer in Deutschland leiden zumindest vorübergehend unter Erektionsstörungen, hat eine Brief-Umfrage der Universität Köln unter 8.000 Männern im Alter zwischen 30 und 80 Jahren ergeben.
Männer mit Erektionsstörungen - Laien sprechen häufig von "Impotenz" - behalten ihr Problem oft für sich. Dennoch gibt es glaubhafte Zahlen zur Häufigkeit von Erektionsstörungen: Etwa die Hälfte der Männer in Deutschland leiden zumindest vorübergehend unter Erektionsstörungen, hat eine Brief-Umfrage der Universität Köln unter 8.000 Männern im Alter zwischen 30 und 80 Jahren ergeben.
Für Erektionsstörungen gibt es eine ganz genaue Definition
Der volkstümliche Begriff "Impotenz" bedeutet, dass ein Mann keinen Geschlechtsverkehr haben kann, weil sich sein Glied nur ungenügend versteift. Mediziner dagegen bezeichnen diese Unfähigkeit als erektile Dysfunktion. Sie stellen diese Diagnose, wenn bei einem Patienten seit mindestens sechs Monaten die Versteifungsfähigkeit des Gliedes gestört ist und mindestens 70% der Versuche, Geschlechtsverkehr zu haben, erfolglos blieben. Diese Definition wirkt auf den ersten Blick sehr abstrakt und theoretisch, ist jedoch für den Arzt in der Praxis hilfreich, um vorübergehende "sexuelle Befindlichkeitsstörungen" von der erektilen Dysfunktion mit Krankheitswert abzugrenzen.
70% der Betroffenen haben eine ernsthafte Grunderkrankung
Über die Ursachen von erektiler Dysfunktion war bisher wenig bekannt. Lange Zeit gingen die Ärzte bei der überwiegenden Anzahl der Fälle von psychischen Problemen aus. Durch Fortschritte in der Diagnostik ist jedoch inzwischen bekannt, dass bei 85% der Patienten mehrere Ursachen vorliegen und bei ca. 70% der Männer eine organische Grunderkrankung im Vordergrund steht, die die Erektionsstörungen auslöst.
Fehlende Lust bedeutet nicht erektile Dysfunktion
Die potentiellen körperlichen Ursachen der erektilen Dysfunktion sind sehr vielfältig. Sie reichen von der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) der Becken- und/oder Penisgefäße über Gefäßverletzungen oder Störungen der Nervenfunktion bis hin zum Diabetes mellitus oder zur Multiplen Sklerose.
Von den Erektionsstörungen streng abzugrenzen sind Störungen der Libido, also des sexuellen Verlangens. Hier liegen in erster Linie hormonelle und psychische Ursachen zu Grunde.





