
Trainingstipps
VigorRobic fördert die Penisdurchblutung
Sport hebt die Stimmung, fördert das Körpergefühl und die allgemeine Durchblutung - er ist Männern mit Erektionsstörungen somit sehr zu empfehlen. Doch wirken Jogging & Co. eher indirekt. Wer durch Bewegung ganz unmittelbar seine Erektionsfähigkeit fördern möchte, sollte es mit VigorRobic versuchen. Die speziellen Beckenübungen steigern messbar die Penisdurchblutung.
Der Kölner Urologe und Sportmediziner Dr. Frank Sommer hat VigorRobic Ende der 90er-Jahre entwickelt und in diversen Fachzeitschriften wie "British Journal of Urology" die Wirkung der Übungen dargelegt. Das Training erhöht nicht nur Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Penis, meint Sommer in seinem Buch "VigorRobic": Die Übungen sorgen auch dafür, dass das Blut während einer Erektion nicht vorzeitig aus dem Penis abfließt.
Training erhöht Muskelaktivität und Druck im Penis
Sommer hat bei Probanden während des Trainings die Penisdurchblutung gemessen und festgestellt, dass sie sich durch die Übungen erhöhte. Auch die Muskelaktivität im Penis steigt anscheinend durch VigorRobic. Nachgewiesen hat Sommer dies, indem er bei einigen Probanden ein Messinstrument direkt in den Schwellkörper (Corpus cavernosum) des Penis implantierte.
Männer können das Training leicht in ihren Alltag integrieren, da es sich meistens zu Haus praktizieren lässt. Die Übungen stärken vor allem den Beckenboden, den Muskel des Penisrückens (M. bulbospongiosus) und den Muskel ischiocavernosus, der sich an der Ursprungsstelle des Penis, am Schambein, befindet. Oft werden aber noch weitere Körperpartien trainiert: Bei der Übung "Little Pelvic Lift" etwa das Gesäß, die Streckmuskeln des Rückens und die Muskeln, die die Kniesehnen umgeben.
Eine einfache Übung zum Einstieg
Auch nach einem harten Arbeitstag ist die "Little Pelvic Lift" noch gut zu bewältigen: Flach hinlegen mit dem Rücken auf dem Boden, die Beine ein klein wenig anwinkeln - die Fußspitzen zeigen dabei nach oben und liegen etwa hüftweit auseinander. Die Hände ruhen auf dem Boden neben den Hüften. Auch Füße und Schultern sollten sich während der gesamten Übung nicht bewegen.
Jetzt die Gesäßmuskeln und die Rückenmuskeln anspannen, um das Becken leicht vom Boden abzuheben. Diese Position halten und die Gesäßmuskeln, den Muskel bulbospongiosus und den Muskel ischiocavernosus noch weiter anspannen. Dabei ruhig atmen. Nun langsam in die Ausgangsposition zurückkommen und entspannen. Die Übung einige Male wiederholen.
Man kann während der Übung zusätzlich die Innenseiten des Oberschenkels anspannen und gegeneinanderpressen - dadurch wird der Beckenboden, der Muskel bulbospongiosus und der Muskel ischiocavernosus noch mehr gestärkt.
Männer mit Rückenproblemen sollten mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie den "Little Pelvic Lift" praktizieren, rät Sommer.





