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Spritzen, Pillen & Co.

Pillen fördern Erektion auf diskrete Art

Für die Behandlung von Erektionsstörungen gibt es eine ganze Reihe von Methoden. Am meisten akzeptieren die Patienten Tabletten, da diese - anders als Spritzen oder Pumpen - während des Liebesspiels nicht stören. Inzwischen gibt es mehrere oral anwendbare Medikamente, die sich in Wirkung und Nebenwirkung unterscheiden.

Wie der Arzt Erektionsstörungen behandelt, hängt von deren Ursache ab. So muss er häufig auch die Grunderkrankung therapieren, also bei einem Diabetes etwa den Blutzucker optimal einstellen. Außerdem können bei psychischen Problemen Sexualberatung, Paartherapie und Psychotherapie sinnvoll sein.

Darüber hinaus gibt es Verfahren, die die Erektionsstörungen zwar nicht ursächlich bekämpfen, aber die Symptome lindern. Hierzu zählen neben den erst seit einigen Jahren auf dem Markt befindlichen Tabletten auch Spritzen und Applikatoren, Vakuumpumpen und Operationen. Tabletten werden aber von den Männern und ihren Partnerinnen eher akzeptiert, außerdem haben sie eine hohe Erfolgsquote.

Von der Spritze bis zur Psychotherapie

Mit der Spritze kann der Patient Wirkstoffe in den Penis injizieren, die die Schwellkörpermuskulatur erschlaffen lassen und die Erektion unterstützen. Alternativ können die Substanzen auch mit einem Kunststoff-Applikator in die Harnröhre eingeführt werden.

Die Vakuumpumpe besteht aus einem durchsichtigen Kunststoffzylinder, der mit einer Handpumpe verbunden ist. Der Patient führt den Penis in den Zylinder ein und erzeugt mit Hilfe der Handpumpe einen Unterdruck. Dadurch fließt das Blut in die Schwellkörper, es kommt zur Erektion. Helfen weder Spritze, Applikator noch Vakuumpumpe, bietet sich gegebenenfalls ein Penisimplantat an.

Vor diesen bis zur Einführung von Medikamenten überwiegend angewendeten Methoden schrecken jedoch viele Männer zurück. Sie sind wenig diskret (Pumpe), teilweise schmerzhaft (Spritze) oder mit einem erheblichen Eingriff verbunden (Operation). Außerdem haben sie sehr unterschiedliche Erfolgsquoten.

Tabletten wirken stark und selektiv

Für die orale Therapie sind inzwischen mehrere Substanzen verfügbar. Diese haben den gleichen Wirkmechanismus, unterscheiden sich aber in Ihrer Dosierung und Wirksamkeit.


Autor: Springer Medizin
Stand: Feb 6, 2008


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