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Warnsignale

Bei Blut im Stuhl den Arzt aufsuchen

Mit absoluter Sicherheit lässt sich Darmkrebs nur durch ausführliche Untersuchungen wie eine Darmspiegelung oder eine Darm-CT feststellen. Daneben gibt es aber Warnhinweise, die den Patienten misstrauisch machen und zu einem Arztbesuch veranlassen sollten. Diese Signale können auch Symptome von viel harmloseren Erkrankungen sein. Trotzdem sind sie in jedem Fall ernst zu nehmen.

Hinweise auf eine Darmkrebs-Erkrankung können sein:


  • Blutauflagerungen auf dem Stuhl

  • Blutspuren auf dem Toilettenpapier - es ist falsch, Blutstreifen grundsätzlich auf ein Hämorrhoidenleiden zurückzuführen

  • ständiger Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall ohne erkenntliche Ursache

  • plötzliche und unerklärliche Winde, die beim Abgehen - vom Patienten unbemerkt - Stuhlreste herausbringen. Dies könnte ein Hinweis auf einen Funktionsverlust des Schließmuskels sein

  • morgendliche Schleimentleerung mit nur wenig Stuhl - sie ist für Mastdarmkrebs typisch

  • Stuhl, der plötzlich bleistiftdünn ist: Er könnte auf einen einengenden Prozess am Ende des Dickdarms deuten

  • unangenehme Empfindung im Leib - sie sind zwar nicht nur für Darmkrebs charakteristisch, trotzdem sollte man ihnen nachgehen

  • mehrere Familienmitglieder, die an Darmkrebs, Krebs der Gebärmutterschleimhaut, der ableitenden Harnwege oder der Haut erkrankt sind - besonders, wenn die Krankheit bei den Verwandten vor dem 45. Lebensjahr begonnen hat

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Selbst wenn es nur ein unspezifischer Hinweis - wie ein unangenehme Empfindung im Leib - vorliegt: Dies darf kein Grund sein, den Arztbesuch aufzuschieben. Denn Warten stellt ein zusätzliches Risiko dar. Sollte es sich nämlich um eine Krebserkrankung handeln, breitet sie sich mit der Zeit immer weiter aus. Die Behandlung wird somit immer schwieriger. Je schneller aber die Therapie beginnt, desto größer sind die Aussichten auf Heilung.


Autor: Springer Medizin
Stand: Jul 25, 2007


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