Wichtig: Vorsorge!
März ist "Darmkrebsmonat"
Zum Start des "Darmkrebsmonat März 2006" ruft Sozialministerin Silke Lautenschläger gemeinsam mit der Hessischen Krebsgesellschaft und der Stiftung Lebensblicke die Bevölkerung auf, die Vorsorgeuntersuchungen zum Schutz vor Darmkrebs unbedingt in Anspruch zu nehmen.
"Diese Präventionsmöglichkeiten werden zu wenig genutzt. Darmkrebsfrüherkennung rettet leben. "Machen Sie mit!", so Lautenschläger. Die Bevölkerung soll über die Risiken, die eine Darmkrebserkrankung begünstigen, aufgeklärt und für das Thema sensibilisiert werden. Auch junge Menschen mit einem familiär bedingten Darmkrebsrisiko sollen erreicht werden.
Die Sozialministerin macht darauf aufmerksam, dass die Darmspiegelung seit 2002 für alle gesetzlich Krankenversicherten ab dem 55. Lebensjahr eine Kassenleistung ist und keine Praxisgebühr anfällt. Bei familiärer Vorbelastung oder ärztlich begründetem Verdacht auf eine Erkrankung werden die Kosten für die Früherkennungsuntersuchung auch schon in früherem Alter von der Krankenkasse übernommen.
Darmkrebs ist die zweithäufigste bösartige Erkrankung bei Männern und Frauen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken 57.000 Personen, knapp die Hälfte der Erkrankten sterben daran. "Das sind fünfmal so viele wie durch Verkehrsunfälle", so Lautenschläger. Würde jeder die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen, könnte die Erkrankung in 90% der Fälle geheilt oder sogar vermieden werden.
Im Zentrum der Veranstaltung steht 2006 ein kabarettistisches Theaterstück von Volker Heymann. Das Bühnenstück "Alarm im Darm" wird vom Vorsorg-Theater, Mannheim, inszeniert und nähert sich dem ernsten Thema Darmkrebs auf humorvolle und unterhaltsame Weise. Das Theaterstück wird kostenlos in Darmstadt, Bad Homburg, Offenbach , Rödermark, Dreieich, Kassel, Frankfurt, Marburg und Wiesbaden aufgeführt.





