
PORTRAIT
Felix Burda Stiftung
Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2003 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes.
Die international aktive Stiftung widmet sich aus diesem persönlichen Antrieb heraus ausschließlich der Prävention von Darmkrebs und ist heute die bekannteste gemeinnützige Institution in diesem Bereich in Deutschland. Sie gilt als Vorreiter in der Marketing-Kommunikation der Chancen der Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung und als anerkannte treibende Kraft in diesem Bereich. Zu den Projekten der Stiftung zählen der 2002 initiierte, bundesweite Darmkrebsmonat März, sowie der 2003 geschaffene Felix Burda Award, mit dem Menschen, Institutionen und Unternehmen für herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt werden.
Zu den größten Erfolgen der Stiftung zählt die Einführung der Vorsorgekoloskopie als gesetzliche Leistung der Krankenkassen im Jahr 2002. Der Einführung dieser Vorsorgemaßnahme und den dadurch früh entdeckten Krebstumoren ist es zu verdanken, dass die Zahl der tödlich verlaufenden Darmkrebserkrankungen jährlich um 1000 abnimmt.
Langfristiges Ziel der Felix Burda Stiftung ist es, die Anzahl der Menschen, die in Deutschland jährlich an Darmkrebs sterben, von aktuell 28.000 auf unter 15.000 im Jahr 2015 zu senken.Um dieses Ziel zu erreichen engagiert sich die Stiftung vorrangig in dem Bereich Kommunikation. Die Stiftung identifiziert Risikogruppen für Darmkrebs und entwickelt zielgerichtete Ansprachen.
Als unternehmensnahe Stiftung des Medienkonzerns Hubert Burda Media stehen der Felix Burda Stiftung die Burda Medien für die Kommunikation der Stiftungs-Themen zur Seite. Durch bundesweite, konzertierte Werbe-Kampagnen, die von allen großen Medienhäusern in Deutschland unterstützt werden, generiert die Felix Burda Stiftung größtmögliche Awareness für das Thema Darmkrebs, sorgt für Aufklärung und Information der Bevölkerung und motiviert Menschen zur Darmkrebsvorsorge. Die Felix Burda Stiftung setzt sich außerdem gezielt für die Verbesserung des bestehenden Darmkrebsvorsorgeprogramms ein, indem sie Strategien entwickelt, um vorhandene Defizite auszugleichen. Dabei geht es insbesondere um Strategien, die geeignet sind, die Teilnahmeraten an Darmkrebsvorsorge zu erhöhen, sowie um die Prävention von Darmkrebserkrankungen bei Personen, die eine familiäre Disposition für diese Krebserkrankung haben.
Der Vorstand der Felix Burda Stiftung setzt sich aus Dr. Christa Maar - Präsidentin Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.; Stefan Leberfinger - Kanzlei Braun-Leberfinger-Ludwig; und Ewald Seger - Hubert Burda Media - zusammen. Einziges Gremium der Stiftung ist das Kuratorium, dem neben Dr. Christa Maar und Prof. Dr. Hubert Burda auch Dr. Berndt R. Birkner - Gastroenterologe und Vorsitzender der Sektion Gastroenterologie im Berufsverband Deutscher Internisten e.V.; und Prof. Dr. Meinhard Classen - Vorsitzender der IDCA und ehem. Direktor der II. Medizinischen Klinik und der Poliklinik der TU München Klinikum rechts der Isar - angehören.






