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Faszination Darm

Der Darm ist ein faszinierendes Organ

Der Darm spielt eine wichtige Rolle im körpereigenen Immunsystem, deshalb nennt man ihn auch die Gesundheitspolizei des menschlichen Körpers. Auf der Darmwand siedelt die unvorstellbare Zahl von 100 Billionen Bakterien. Sie haben so wichtige Funktionen wie unverdauliche Nahrungsreste aufzuspalten oder krank machende Keime abzuwehren. Ist der Darm krank, verliert das gesamte Immunsystem des Körpers an Stärke und wir werden krank.

Beim erwachsenen Menschen ist der Darm 8 Meter lang. Die Darmoberfläche beträgt in die Fläche gebreitet 400 bis 500 qm, das entspricht der Grundfläche von fünf geräumigen 3-Zimmer-Wohnungen. Haben Sie auch manchmal "so ein Gefühl im Bauch"? Kein Wunder - rund 100 Millionen Nervenzellen sind in der Darm - Innenwand zu einem Netz verflochten. Das sind mehr Zellen, als das gesamte Rückenmark besitzt. Dies erklärt, warum der Darm sehr sensibel auf äußere und psychosomatische Einflüsse reagiert. Der Darm hat entscheidenden Anteil an dem, was wir als Intuition bezeichnen. Er fungiert als unser Zweithirn, das über Nervenzellen Informationen aus dem Körper aufnimmt und weiß, wann wir Angst, Stress und Sorgen haben. Der Bauch informiert den Kopf, ob er sich gut oder schlecht fühlt, lässt sich aber umgekehrt von diesem nichts sagen. Die Erklärung ist einfach: Es führen weit mehr Nervenstränge von der Körpermitte zum Gehirn als umgekehrt.

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Die Felix Burda Stiftung präsentiert mit FASZINATION DARM ein neues und ungewöhnliches Event-Tool - ein 20 Meter langes begehbares Darmmodell. Das Modell vermittelt den Besuchern auf spielerische Weise und dreidimensional erlebbar fundiertes Wissen über den menschlichen Darm und die Entstehung von Darmkrebs. Durch die unmittelbare Ansprache und das aktive Erleben der Besucher erzeugt die Kommunikation eine nachhaltige und emotionale Wirkung zum Thema Darmkrebsvorsorge. Dadurch wird Prävention erstmals physisch greifbar und die Einsicht in ihre Notwendigkeit stellt sich beim Besucher von selbst ein. Auf diesem Wege motiviert das Modell direkt zur Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge.

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Quelle: Felix Burda Stiftung (www.felix-burda-stiftung.de), 2009
Autor: Springer Medizin
Stand: Mar 2, 2009


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