Scharfe Klingen gegen Rheuma

Über die Möglichkeiten und Grenzen der Rheumachirurgie

Journal am Vormittag: Sprechstunde

24.11.2009, 10:10 Uhr – 11:30 Uhr

Die Rheumachirurgie hat sich in den vergangenen Jahren ähnlich weiter entwickeln wie die medikamentöse Therapie und wird mittlerweile in allen Krankheitsstadien eingesetzt. Dabei unterscheiden Mediziner zwischen vorbeugenden und wiederherstellend Eingriffen. Vorbeugenden Charakter hat eine Operation, bei der zum Beispiel bereits im frühen Stadium eine entzündete Gelenkschleimhaut aus dem Gelenkinnenraum entfernt wird. Bei rekonstruktiven Operationen, die fast immer im Spätstadium der Erkrankung notwendig sind, werden unter anderem Sehnen- oder Gelenkersatzoperationen durchgeführt. Patienten, die häufig an vielen Gelenken erkrankt und dadurch schwer belastete sind, gewinnen damit Beweglichkeit, Schmerzfreiheit und körperliche Leistungsfähigkeit zurück. Chirurgische Eingriffe müssen sich in das therapeutische Gesamtkonzept eines Rheuma-Patienten einpassen und bedürfen der gegenseitigen Absprache zwischen behandelnden Rheumatologen und operativen Orthopäden.

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Über die Möglichkeiten und Grenzen der Rheumachirurgie informiert dieMedizinsendung Sprechstunde des Deutschlandfunks am 24. November 2009 live aus dem Klinikum Bad Bramstedt. Hörer können sich mit ihren Fragen während der Sendung telefonisch beteiligen:

Tel. 00800 / 44 64 44 64.

Prof. Dr. med. Wolfgang Rüther
Chefarzt der Klinik für Orthopädie im Klinikum Bad Bramstedt

http://www.rheuma-zentrum.de/


Quelle: Pressemitteilung des Deutschlandfunks
Autor: Springer Medizin
Stand: Nov 23, 2009


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