Vorurteile gehören zur normalen Persönlichkeitsentwicklung und lassen sich bereits bei Kindergartenkindern finden. Erst ab dem späten Grundschulalter haben differenzierte Bewertungsmuster eine Chance gegen frühe Stereotypen. Dann gilt: je bunter desto besser.
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In allen europäischen Ländern sterben heute weniger Frauen an Brustkrebs als noch vor zwanzig Jahren. Ob verbesserte Früherkennungsverfahren wie die Mammografie an diesen positiven Entwicklungen einen nennenswerten Anteil haben, wird kontrovers diskutiert.
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Peniskrebs ist eine seltene Erkrankung. Mangelnde Aufklärung und schamhaftes Verschweigen führen dazu, dass viele Betroffene erst sehr spät den Weg zum Arzt finden. Ein bundesweites Register für Peniskarzinom-Fälle soll nun Abhilfe schaffen und Erkenntnisse aus der Forschung bündeln.
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Luftverschmutzung aus dem Straßenverkehr könnte ein zusätzlicher Faktor für die Entstehung von Blutzucker-Erkrankungen sein, zeigen Daten der Dänischen Krebsgesellschaft.
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Demenzkranke landen schneller im Krankenhaus als andere Patienten: Diesen Schluss legen Daten von mehr als 3000 Studienteilnehmern nahe, die über den Verlauf von dreizehn Jahren beobachtet wurden.
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Viele Frauen, die schwanger werden wollen, versuchen die Chancen auf eine Schwangerschaft durch einen Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Nikotin zu erhöhen. Das ist zwar ebenso löblich wie ratsam, doch folgen den guten Vorsätzen meistens keine Taten - und dann auch häufig so schnell keine Kinder.
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Gymnastische Übungen helfen gegen Nackenschmerzen besser als Medikamente. Dies ist die Erkenntnis aus einer Studie US-amerikanischer Forscher an 272 Patienten mit unspezifischen Nackenschmerzen.
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Obwohl die Folgen des Rauchens jährlich einen Schaden von etwa 21 Milliarden Euro anrichten, sind psychotherapeutisch-orientierte oder medikamentöse Entwöhnungsverfahren bislang keine Kassenleistung. Acht medizinische Fachgesellschaften fordern daher in einem offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister, die Tabakabhängigkeit endlich als Krankheit anzuerkennen.
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Paracetamol ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Schmerzmittel bei Kindern und gilt als sicher und nebenwirkungsarm. Nun weisen Daten aus großen epidemiologischen Studien auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Paracetamolgabe und Asthmaerkrankungen bei Kindern hin.
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Seit Jahren wird heftig und emotional über mögliche Auswirkungen von Handystrahlen auf das Gehirn diskutiert. Besonders der mögliche Zusammenhang mit Hirntumoren macht immer wieder Schlagzeilen. Jetzt haben Forscher die Auswirkungen der Mobiltelefone auf das Verhalten und die Hirnleistungsfähigkeit untersucht.
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Tausende von Patienten werden für die Analyse der Fettwerte im Blut morgens nüchtern zum Arzt einbestellt. Patienten und Praxen nehmen dafür zusätzliche Mühen in Kauf. Neueren Untersuchungen zufolge ist dies möglicherweise jedoch gar nicht notwendig.
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Einer kanadischen Studie zufolge kann die Gabe von Schmerzmitteln während der Schwangerschaft das Risiko für Fehlgeburten um den Faktor 2,4 erhöhen. Von den gängigen Medikamenten sollten Schwangere vor allem um Diclofenac einen großen Bogen machen.
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Je früher Mädchen ihre erste Periodenblutung bekommen, desto höher liegt ihr Risiko, im Lauf des weiteren Lebens an Diabetes zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Münchner Helmholtz Zentrums. Dabei zeigte sich der Zusammenhang überraschenderweise unabhängig vom späteren Gewicht der Mädchen.
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Über Bisphenol A (BPA) wird nicht nur seit Jahren in Medien und wissenschaftlichen Kreisen heiß diskutiert, es ist auch im ganz konkreten Sinn des Wortes in aller Munde. Denn der Stoff findet sich in vielen Lebensmitteln des Fastfood-Alltags - zum Beispiel in Dosensuppen und -getränken wie Cola, Bier oder Energy Drinks.
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Lässt sich die Hautkrebsvorsorge verbessern, indem man Friseure mit ins Boot holt? US-amerikanische Forscher, die Friseure aus Houston, Texas, zum Thema Hautveränderungen befragten, sehen in deren zusätzlichem Blickwinkel eine große Chance.
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Seit gut zwei Monaten ist das neue Internetportal http://www.lebensmittelwarnung.de online, auf dem zum ersten Mal aus dem gesamten Bundesgebiet Warnungen vor Lebensmittel zusammengetragen werden, die ein potenzielles Gesundheitsrisiko für den Verbraucher bedeuten.
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Bei der bislang größten genetischen Studie zur Neurodermitis sind drei zuvor nicht bekannte Gene identifiziert worden, die an Entstehen und Ausbruch der chronischen Hautkrankheit beteiligt sind. Die zuständigen Forscher vom Helmholtz Zentrum München erhoffen sich von den Ergebnissen bessere Möglichkeiten der Risikoabschätzung und Erkenntnisse für neue Ansätze zu Behandlung und Vorbeugung.
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Als „Lebensmittelzusatzstoff E 960“ seit Dezember 2011 in der EU zugelassen, wird das Süßungsmittel „Stevia“ als natürliche und gesündere Alternative zu Zucker und synthetischen Süßstoffen gehandelt. Diabetesverbände allerdings mahnen zum Gebrauch in Maßen.
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Die Ergebnisse einer Stichprobe des BUND sorgten kürzlich für Aufregung: Bei jeder zweiten im Handel erhältlichen Geflügelfleischprobe fanden die Prüfer antibiotikaresistente Keime. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält solche Ergebnisse für kein neues Phänomen. Der massive Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft führt seit Jahren zur Entwicklung resistenter Keime in der Nutztierhaltung, eine gefährliche Entwicklung auch für den Menschen.
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Akute Nierenschädigungen sind ein häufiges Problem bei Patienten, die in die Notaufnahme eines Krankenhauses eingeliefert werden. Ihre frühestmögliche Erkennung ist entscheidend für eine adäquate Therapie und die Prognose der Erkrankung. Bisherige Untersuchungsmethoden sind für die Erkennung einer akuten Gefährdung unzureichend und erfassen erst die bereits eingetretene Schädigung. Neue Tests sollen das nun ändern.
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Dass Kinder keine großen Fans von Ärzten und Spritzen sind, ist keine neue Erkenntnis. Gerade vor Operationen ist der Umgang mit den kleinen Patienten oft besonders schwierig. Eine aktuelle Studie zeigt Ärzten nun einen Wunderweg: Zeichentrickfilme machten die Vorbereitung zur OP fast zum „Kinderspiel“.
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Der Frage, ob die Menge und Art des Fettkonsums in der Schwangerschaft die Bildung kindlicher Fettzellen im Mutterleib und damit das künftige Gewicht der Kinder bestimmt, gingen Münchner Forscher nach. Mit enttäuschenden Ergebnissen: Ob Fisch oder Schwein - egal was die werdenden Mütter aßen, der Nachwuchs war im Alter von zwölf Monaten gleich rund oder schlank.
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Das Sterberisiko nach Operationen wird vom Gewicht bzw. dem relativen Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße (BMI) beeinflusst. Allerdings, so legt die Auswertung von Daten einer großen amerikanischen Chirurgendatenbank nahe, ist es keineswegs das überflüssige Hüftgold, das die Zahl von Todesfällen in die Höhe klettern lässt.
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Was die Gesichtszüge eines Schmerzgeplagten über die Art der Schmerzempfindung verrät, entschlüsselte eine Studie aus Bamberg. Augen zusammenkneifen heißt: Ich spüre körperlichen Schmerz. Nase kräuseln: Ich fühle mich emotional unwohl.
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Ein spezielles Aufwärmprogramm aus Kräftigungs-, Koordinations- und Beweglichkeitsübungen ist konventionellen Trainings überlegen bei der Vermeidung von Verletzungen.
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Kaugummi kauen statt "bittere Medizin" schlucken: Mit diesem Trick gelang es finnischen Forschern in aktuellen Studien, die Rate von Mittelohrentzündungen bei Kindern um ein Viertel zu senken.
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Jeder fünfte Deutsche leidet unter einer krankhaften Fettleibigkeit und hat somit ein erhöhtes Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Zentrales Ziel in der Diabetesbehandlung ist deshalb die Körpergewichtsreduktion. Schon wenige Kilos können eine große Wirkung erzielen.
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In zahlreichen frittierten Nahrungsmitteln verbirgt sich eine Gesundheitsgefahr: trans-Fettsäuren. Diese entstehen beim Härten von Pflanzenölen und stehen unter Verdacht, Herzerkrankungen zu begünstigen.
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