Arteriosklerose - Therapie
Therapie
Wichtiger noch als die Therapie der Arteriosklerose ist die frühzeitige Ausschaltung aller Risikofaktoren. Sind Arterienwandverkalkungen einmal nachgewiesen, liegt das Augenmerk auf der Vermeidung der Folgeschäden. Die Therapie stützt sich auf die Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und der Verhinderung von Gefäßverschlüssen (Thrombose). Zum Standard zählt heute die Einnahme von Acetysalicylsäure (Aspirin) oder Clopidogrel. Beide Medikamente wirken der Gerinnselbildung entgegen.
Bei Veränderungen an den Herzkranzgefäßen oder den Beinarterien kann sogar ein größerer Eingriff (Ballonkatheter) oder eine Operation (Bypass-Operation, Einsetzen einer Gefäßprothese) notwendig werden.
Wissenswertes über die Bypass-Operation:
Engstellen (Stenosen) an Herzkranzgefäßen, die zu einer Angina pectoris oder einem Herzinfarkt geführt haben, lassen sich operativ durch Einsetzen eines kleinen Venenstückes überbrücken. Dazu wird meist eine kleine Beinvene des Patienten, eine Unterarmarterie oder eine künstliche Gefäßprothese verwendet. Durch die künstliche Umgehung der Engstelle wird eine ausreichende Durchblutung der zuvor unterversorgten Herzmuskelregionen gewährleistet. Die Patienten müssen nach der Operation gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, damit der Bypass sich nicht durch Blutgerinnsel verschließt.
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