Heuschnupfen - Rhinitis allergica - Symptome
Symptome
Der Heuschnupfen äußert sich durch eine laufende Nase. Dazu kommen Niesen, Juckreiz und eine verstopfte Nase.
Die typischen Symptome des Heuschnupfens beziehungsweise einer Pollenallergie sind:
- an der Nase: immer wiederkehrende Niesanfälle, Juckreiz, Schwellung der Nasenschleimhaut mit Behinderung der Nasenatmung, wässriger Schnupfen (Rhinitis)
- an den Augen: Tränen, Juckreiz, Rötung und Schwellung (Bindehautentzündung = Konjunktivitis)
- an den Atemwegen: Hustenreiz, Engegefühl in der Brust, Atemnot (Asthma bronchiale)
- an der Haut: Juckreiz und Ausschlag (Ekzeme, Nesselfieber = Urtikaria, Neurodermitis)
- am Magen-Darm-Trakt: Blähungen, Übelkeit, Durchfall
Daneben können migräne-ähnliche Kopfschmerzen und Allgemeinsymptome durch den Heuschnupfen ausgelöst werden. Die Betroffenen fühlen sich wie benebelt und leiden an Konzentrationsstörungen und Erschöpfungszuständen.
Häufig werden auch Nahrungsmittel nicht vertragen. Fast ein Drittel aller Patienten, die gegen die Pollen von Erle, Hasel, oder Birke allergisch sind, bekommen Probleme mit Äpfeln, Birnen oder Nüssen: Dies liegt daran, dass zum Beispiel Haselnüsse ähnliche Eiweißstoffe enthalten wie die Haselpollen. Die betroffenen Patienten leiden im Frühjahr an Heuschnupfen oder im Herbst, wenn sie Äpfel essen, in manchen Fällen lösen die Äpfel sogar Magen-Darm-Koliken, Blähungen oder Durchfall aus.
Typisch für den Heuschnupfen ist das alljährlich in den Frühjahrs- und Sommermonaten streng saisonale Auftreten der Beschwerden, entsprechend der Blütezeit der auslösenden Pflanzen und einer ausgeprägten Wetterabhängigkeit: Nach einer Regenperiode bessern sich die Beschwerden oder verschwinden kurzfristig sogar, weil der Regen die Pollen aus der Luft wäscht und bei windigem, sonnigem Wetter tritt eine akute Verschlechterung auf.
So genannte perenniale Beschwerden sind dagegen gekennzeichnet durch das ganzjährige Auftreten dieser Symptome, zum Beispiel immer beim Kontakt mit der Katze oder immer beim Liegen auf einer alten Matratze bei Haustaubmilbe oder immer beim Tragen von Latex-Handschuhen.
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