Arteriosklerose - Symptome
Symptome
Die Verlangsamung des Blutflusses führt zu Durchblutungsstörungen der Organe. Besonders ausgeprägt zeigen sich die Störungen dort, wo ein gleichbleibendes Angebot an Sauerstoff benötigt wird. Dies sind vor allem Herz und Gehirn. Diese Organe reagieren empfindlich auf Störungen. Hier kann es bei dramatischem Blutmangel zunächst zu einem Angina-pectoris-Anfall, zum Infarkt, im Gehirn zu einer vorübergehenden Krise (TIA) oder zum Apoplex (Schlaganfall) kommen.
Sehr häufig kommt es auch zu einer Verkalkung der Beingefäße. Die Betroffenen verspüren unerträgliche Schmerzen beim Gehen und müssen stehenbleiben, bis diese heftigen Beschwerden wieder vergehen, weil Blut allmählich in das Gefäßbett zurückgeflossen ist. Diese Krankheit ist auch als Schaufensterkrankheit bekannt. Schließlich können die Durchblutungsstörungen auch Geschwüre, offene Beine, mit sich bringen, da die Versorgung der Haut mit wichtigen Nährstoffen unterbleibt. Leider mündet diese Odyssee sehr oft in der Amputation eines stark sklerotischen Beines.
Bereits bei zehn Prozent der zehn- bis 14-jährigen Kinder liegen krankhafte Veränderungen in den Gefäßwänden der Herzkranzarterien vor. Diese alarmierenden Untersuchungsergebnisse werden auf die heutigen Ernährungsgewohnheiten und den vermehrten Verzehr von tierischen Fetten zurückgeführt. Das Passivrauchen der Kinder durch Zigarettengenuss ihrer Eltern spielt ebenfalls eine dramatisch unterschätze Rolle. Die fatale Folge ist nämlich schon in jungen Jahren der Anstieg des schlechten Cholsterins, des LDL.
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