Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung - Rezeptfreie Medikamente

Mit dem Fachbegriff Sinusitis beschreiben Mediziner eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die eine häufige Folge eines Erkältungsschnupfens ist. Sie betrifft überwiegend Erwachsene, weil sich bei Kindern das System der Nasennebenhöhlen noch in der Entwicklung befindet.


Rezeptfreie Medikamente

Die Nasenatmung lässt sich durch schleimhautabschwellend wirkende Nasentropfen oder -sprays lindern. Diese tragen auch dazu bei, dass die Ostien wieder frei werden und das Sekret abfließen kann. Der Sekretabfluss wird durch die Einnahme schleimlösender Wirkstoffe unterstützt, zum Beispiel durch Myrtol oder eine Extraktkombination aus Enzianwurzel, Schlüsselblumen, Gartensauerampferkraut, Holunderblüten und Eisenkraut. Die genannten Schleimlöser lindern außerdem die Entzündungen der Schleimhäute und dadurch auch deren Schwellungen.

Medikation

Auch der Arzt wird versuchen, die Sinusitis mit pflanzlichen Schleimlösern und abschwellenden Nasentropfen und -sprays zu behandeln. Manchmal muss er jedoch ein Antibiotikum verordnen, weil sich äußerst hartnäckige Bakterien in den Nasennebenhöhlen festgesetzt haben. Dieses darf nicht eigenmächtig abgesetzt werden, auch dann nicht, wenn sich die Beschwerden unter der Behandlung rasch bessern. Ein zu frühes Absetzen des Antibiotikums kann zu Rückfällen führen.

Quelle: Springer Medizin
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