Parodontitis, Parodontose - Prävention
Prävention
Die Vorbeugung einer Parodontitis hat zwei wichtige Säulen: Die tägliche, sorgfältige Mundhygiene und der Verzicht aufs Rauchen.
Letzteres, d.h. Tabakkonsum in egal welcher Form, ist einer der wichtigsten und gleichzeitig häufigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Zahnstein und allen daraus folgenden Komplikationen. Die Häufigkeit einer Parodontitis ist unter Rauchern im Vergleich zu Nichtrauchern um das bis zu Sechsfache erhöht.
Besonders aber gehört die tägliche Mundhygiene zu den Dingen, die Sie selbst in der Hand haben, um einer Parodontitis vorzubeugen oder ihr Voranschreiten zu minimieren: Tägliches zweimaliges Zähneputzen sowie die Benutzung von Zahnseide mindestens einmal am Tag und zwar vor dem Zähneputzen sollten Sie sich zu einem unumstößlichen Prinzip machen, ebenso wie regelmäßige halbjährliche bzw. jährliche professionelle Zahnreinigungen.
Darüber hinaus sollten Sie Ihren Zahnarzt um eine Parodontitiskontrolle (Screening) bitten. Auf diesem Weg erhalten Sie eine gesicherte Aussage darüber, wie gesund Ihr Zahnfleisch und Ihre Kieferknochen wirklich sind und können im Zweifelsfall frühzeitig Maßnahmen ergreifen.
American Dental Association: Periodontal (Gum) Diseases
Österreichische Gesellschaft für Parodontologie: Kompendium der parodontalen Erkrankungen. Grundlagen, Diagnostik, Therapie und Risikofaktoren. Von: Gregor R, Bruckmann C, Müller W. Ausgabe 2005
dentogenostics.de: Entnahme von Material für die Analyse Parodontitis-pathogener Bakterien
Roche Lexikon Medizin, 5. Auflage, Urban & Fischer
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