Brustkrebs - Mammakarzinom - Prävention
Prävention
Krebsvorbeugende Ernährung ist fettarm und reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Auch regelmäßiges Training senkt das Brustkrebsrisiko.
Jeder Mensch trägt ein Brustkrebsrisiko. Das gilt für Frauen aber auch für Männer. Brustkrebs bei Frauen ist häufig. Im Durchschnitt ist jede zehnte Frau betroffen. Das Brustkrebsrisiko für Männer ist mit einem Erkrankten pro 1.000 gering.
Um das allgemeine Krebsrisiko zu senken, sollten Sie wenig Alkohol trinken und Nikotin meiden. Achten Sie auf fettarme Kost, die reichlich Ballaststoffe und Vitamine enthält. Verwenden Sie vor allem pflanzliche Fette. Treiben Sie Sport.
Früherkennung
Ab dem 30. Lebensjahr hat jede krankenversicherte Frau Anspruch auf eine klinische Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs (Anschauen und Abtasten der Brüste und Achselhöhlen)durch denFrauenarzt. Einmal jährlich ist nicht allzu oft. Deshalb sollte jede Frau einmal im Monat eine Selbstuntersuchung durchführen. So lange man die Periodenblutung noch bekommt, sollten alle Brustuntersuchungen möglichst in den ersten zwei Wochen nach Einsetzen der Regelblutung (am besten sechster bis 16. Zyklustag) durchgeführt werden. In diesem Zeitraum sind die Brüste am besten zu beurteilen.
Mammografie/Brustultraschall/ Mammakernspin
Die Mammografie ist eine sehr gute Methode, Brustkrebs schon in einem relativ frühen Stadium zu entdecken. In Deutschland gehört sie nicht zum offiziellen Früherkennungsprogramm. Viele Frauen gehen trotzdem zu dieser Röntgenuntersuchung der Brust, auch wenn kein Knoten tastbar ist. Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (Brustheilkunde) empfiehlt derzeit jährliche Mammografiekontrollen ab dem 40. Lebensjahr, eventuell in Kombination mit einer Brustultraschalluntersuchung.
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bildunterschrift
Für Frauen mit erhöhtem familiären Brustkrebsrisiko werden jährliche Mammografiekontrollen ab dem 30. Lebensjahr in Kombination mit halbjährlichen Brustultraschallkontrollen und eventuell jährlichen Brustkernspinaufnahmen empfohlen. Im Zweifelsfall sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Wichtig ist für eine gute Früherkennung, dass moderne Geräte eingesetzt werden und der durchführende Arzt über genügend Erfahrung bei der Auswertung der Bilder verfügt.
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