Bindehautentzündung - Konjunktivitis - Prävention
Prävention
Vor allem mit empfindlichen Augen (zum Beispiel durch verminderte Tränenproduktion) sollte man sich keiner extrem staubigen, verrauchten oder zugigen Umgebung aussetzen.
Bei bekannten Allergien sollten die allergieauslösenden Substanzen möglichst vermieden werden. Ist dies nicht möglich, kann der Arzt Augentropfen verschreiben, die man bereits vor dem Kontakt mit den entsprechenden Substanzen eintropfen kann. Kamillebäder der Augen sollten vermieden werden; die sonst allgemein als heilsam bekannte Wirkung der Kamille kann den Augen schaden, da es zu allergischen Reaktionen kommen kann.
Wenn Personen im Umfeld an der ansteckenden Konjunctivitis epidemica leiden, kann man die Übertragung oft vermeiden, indem man auf Händeschütteln verzichtet, getrennte Handtücher und Waschlappen benutzt und häufiger die Hände desinfiziert.
Bei jedem Verdacht auf Bindehautentzündung mit unbekannter Ursache oder bei starken Beschwerden sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Auch bei einer Augenrötung, die nach Arbeiten mit Hammer und Meißel oder mit Funkenflug (zum Beispiel Flexen) auftritt, sollte man zum Augenarzt gehen. Die Bindehautentzündung kann in diesem Fall einziges Symptom eines Metallsplitters sein, der ins Auge eingedrungen ist.
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