Narbenbehandlung
Beschwerden
Narben können jucken und spannen, aber auch ästhetisch stören, wenn sie wulstartig, eingesunken oder als Wucherung erscheinen.
Die optimale Narbe ist blass, kaum zu erkennen, liegt weder höher noch tiefer als die sie umgebende Haut und macht keine Beschwerden. Weniger optimale Narben können gerötet sein, jucken, schmerzen, spannen oder die Beweglichkeit einschränken. In ästhetischer Hinsicht springen Narben mitunter regelrecht ins Auge. So gibt es wulstartige (hypertrophe) Narben oder eingesunkene (atrophe) Narben, die tiefer liegen als die sie umgebende Haut. Weitere mögliche „Narbenmissbildungen“ sind die sogenannten Keloide (Wucherungen).
Viele Menschen mit missgestalteten Narben, vor allem im Gesicht oder anderen sichtbaren Hautbereichen, empfinden diese als kosmetisch sehr störend. Bei manchen Betroffenen können Selbstbewusstsein und Lebensqualität dadurch erheblich leiden.
Konrad H, Wollina U: Narbenmanagement – zwischen Wunsch und Wirklichkeit. hautnah Dermatologie 2004: Ausgabe 4: 188-191
Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie e.V.: Narben brauchen Geduld
Schmidbauer U, Rieck B: Silikon oder Kompression? Narbenbehandlung bei Kindern. Pädiatrie hautnah 2004: Ausgabe 2: 86-89
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