Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung
Beschwerden
Die Nasennebenhöhlen besteht aus Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebbeinzellen und Keilbeinhöhlen. Dabei handelt es sich um mit Luft gefüllte und mit einer Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume, die sich in den die Nase umgebenden Knochen befinden. Die Nasennebenhöhlen sind über haarfeine Kanälchen mit der Nasenhöhle verbunden. Diese winzigen Verbindungen, die in der Fachsprache Ostien genannt werden, sind ganz wesentlich am Entstehen der Sinusitis beteiligt.
Eine akute Sinusitis kann in einer einzelnen, aber auch in allen Nasennebenhöhlen gleichzeitig auftreten. Besonders belastend, vor allem nachts, ist eine stark behinderte Nasenatmung ("verstopfte" Nase). Hinzu kommt ein Druckschmerz im Bereich der betroffenen Nasennebenhöhle(n), der sich beim Bücken oder heftigem Auftreten mit den Füßen verstärkt. Das Nasensekret ist zumeist gelblich-grünlich verfärbt (Hinweis auf Bakterien), das Allgemeinbefinden beeinträchtigt und die Körpertemperatur manchmal erhöht.
Wissenswertes
Die Nasennebenhöhlen sind mit Luft gefüllte Hohlräume in den die Nase umgebenden Knochen. Sie mindern das Gewicht des Schädels und sind als Resonanzraum am Klang der Stimme beteiligt.
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