Sodbrennen - Refluxösophagitis
Definition
Als Reflux-Ösophagitis wird die Entzündung der Speiseröhre bezeichnet, die durch einen regelmäßigen Rückfluss von saurem Magensaft in die Speiseröhre verursacht wird.
Durch einen zu häufigen und zu langen Übertritt des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre entsteht ein ständiger Reiz auf die untere Speiseröhrenschleimhaut. Dieser führt zu Entzündungen der betroffenen Schleimhaut.
Mittels einer endoskopischen Untersuchung, bei der die Speiseröhre von innen betrachtet werden kann, ist die Schädigung der Schleimhaut erkennbar. Entnimmt man eine Gewebeprobe aus diesem Bereich (Biopsie), sind Entzündungszeichen wie zum Beispiel Entzündungszellen und Zellveränderungen nachweisbar.
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Bei der Endoskopie sieht der Arzt die Speiseröhrenschleimhaut wie auf den beiden Fotos rechts im Bild. In der Bildmitte ist jeweils der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen zu erkennen. Das obere Foto zeigt die gesunde Schleimhaut mit ihrer glatten, glänzend-weißlichen Oberfläche. Auf dem Foto unten erkennt man in der gleichen Aufsicht eine starke Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut. Sie ist durch Blutungen und die Zerstörung der Schleimhautoberfläche gekennzeichnet. Wird sie nicht behandelt, kann schließlich Speiseröhrenkrebs entstehen.
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