Haarausfall, hormonell bedingt

Alopecia androgenetica ist eine Form des Haarausfalls, die durch eine veranlagungsbedingt erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen (Androgenen) bedingt ist. Hier finden Sie alles zum Thema.


Definition

Unter Alopecia androgenetica (hormonell bedingtem Haarausfall) versteht man eine Form des Haarausfalls, die durch eine veranlagungsbedingt erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen (Androgenen) bedingt ist. Dies gilt gleichermaßen für Mann und Frau.

Der Begriff Alopezie bezeichnet ganz allgemein eine sichtbare Lichtung des Kopfhaars, einen Zustand mit abnorm schütterem Haupthaar oder mit haarlosen Hautbezirken im Sinne einer Glatze. Alopezie ist damit die Folge eines Haarausfalls. Der Begriff Effluvium (Ausfall) hingegen wird für den Vorgang des über die Norm gesteigerten Haarausfalls gebraucht. Gesteigerter Haarausfall führt nicht notwendigerweise zu einer Alopezie. Bei der Alopecia androgenetica kommt es jedoch in der Regel zur sichtbaren Lichtung des Kopfhaars; beim Mann kann unter Umständen eine Glatze entstehen. Bei der Frau dagegen lichtet sich das Haupthaar lediglich im Scheitelbereich.

Quelle: Springer Medizin
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