Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung - Behandlung

Mit dem Fachbegriff Sinusitis beschreiben Mediziner eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die eine häufige Folge eines Erkältungsschnupfens ist. Sie betrifft überwiegend Erwachsene, weil sich bei Kindern das System der Nasennebenhöhlen noch in der Entwicklung befindet.


Behandlung


  • Örtliche Wärmeanwendungen, beispielsweise das Bestrahlen des Gesichtes mit einer Rotlichtlampe, fördern das Abheilen der Sinusitis.

  • Dampfinhalationen mit Zusätzen von ätherischen Ölen oder Nasenspülungen mit physiologischer Kochsalzlösung (9 g Salz auf 1 l Wasser) befreien die Atmung und helfen, zähflüssiges Sekret zu lösen.

  • Viel trinken hilft ebenfalls beim Lösen von zähflüssigem Sekret.

So ist es richtig!

Bei einer Sinusitis sollte die Nase vorsichtig geschnäuzt werden, weil sonst das Risiko besteht, dass Nasensekret in die Nasennebenhöhlen gepresst wird. Sinnvoll ist es außerdem, beide Nasenlöcher nacheinander und nicht gleichzeitig zu schnäuzen.

Quelle: Springer Medizin
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