COPD - chronisch obstruktive Lungenkrankheit - Ursachen
Ursachen
Rauchen ist die mit Abstand häufigste Ursache der COPD. Raucher sollten daher chronischen morgendlichen Husten mit Auswurf als dringendes Warnsignal verstehen, mit dem Rauchen aufzuhören. Daneben können der berufliche Umgang mit atemwegsreizenden Gasen und Dämpfen oder das Arbeiten in einer staubbelasteten Umgebung und die allgemeine Luftverschmutzung eine COPD verursachen. Auch häufige Atemwegsinfekte im Kindesalter sowie bestimmte seltene Kinderkrankheiten können eine COPD zur Folge haben. Allerdings sind diese Ursachen im Vergleich zum Rauchen sehr viel seltener. Ferner gelten genetische Veranlagung und Störungen des Lungenwachstums als Risikofaktoren für die Entstehung der COPD.
Werden chronischer Husten, Auswurf und Atemnot langfristig ignoriert, ist ein rasches Fortschreiten der Erkrankung wahrscheinlich. Umbauprozesse in den Atemwegen der Lunge, ein verringerter Gasaustausch, Sauerstoffmangel im Blut und weitere, teils lebensbedrohliche Folgekrankheiten der COPD können die Lebensqualität massiv beeinträchtigen und bis hin zum Tod führen. Nur ein Verzicht auf das Rauchen (bei Rauchern) und eine auf den Krankheitszustand abgestimmte Therapie können diese Entwicklungen wirkungsvoll aufhalten.
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