Morbus Parkinson - Ursachen
Ursachen
Welche Faktoren zu einem Untergang der Dopamin produzierenden Nervenzellen führen, ist bislang nicht bekannt. Störungen im Abbau von Stoffwechselprodukten scheinen eine Rolle zu spielen.
Wissenschaftler vermuten hinter der Parkinson-Krankheit komplexes Geschnisse, bei dem mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, damit es zum Ausbruch der Krankheit kommt. Wahrscheinlich führen giftige Substanzen, die womöglich im eigenen Körper gebildet werden, zum Untergang der betreffenden Nervenzellen. Vielleicht liegen diesem Prozess erbliche Veranlagungen zugrunde, die dazu führen, dass schädliche Stoffe nicht richtig abgebaut werden. So könnten so genannte Sauerstoffradikale, die äußerst aggressiv sind und bei bestimmten Stoffwechselvorgängen entstehen, eine Rolle spielen. Die Fachleute sprechen von der Hypothese vom oxidativen Stress".
Manchmal tritt der Morbus Parkinson gehäuft in Familien auf: eine Sonderform, die als familiäres Parkinson-Syndrom bezeichnet wird. In der Regel wird die Parkinson-Krankheit nicht vererbt. Kommen allerdings mehrere Veränderungen des Erbmaterials zusammen, könnte dies zu einer Situation führen, die das Eintreten der Erkrankung erleichtert.
Entzündungen mit Erregern wie Viren oder Bakterien stellen nach den bislang vorliegenden Kenntnissen keine Ursachen für die Parkinson-Krankheit dar. In der Diskussion waren auch Operationen oder Kopfverletzungen, eine wissenschaftliche Grundlage fehlt jedoch. Eventuell beschleunigen derartige Ereignisse aber den Ausbruch von Beschwerden, die auch unabhängig davon entstanden wären.
| zurück | zur Übersicht | weiter |
|---|




