Non-Hodgkin-Lymphom - Ursachen
Ursachen
Unter dem Begriff "Non-Hodgkin-Lymphom" werden verschieden Erkrankungstypen zusammengefasst, dementsprechend gemischt ist aus das Spektrum der nachgewiesenen und angenommenen Krankheitsursachen.
Bei einigen Lymphomarten, zum Beispiel beim Burkitt-Lymphom, welches in Japan und in der Karibik auftritt, kann ein gehäuftes Auftreten von Infektionen mit einem bestimmten Virus beobachtet werden. Ob dieses Virus jedoch wirklich der Auslöser des Lymphoms ist, ist bislang nicht sicher bewiesen.
Darüber hinaus wird Kontakt mit bestimmten Lösungsmitteln, Schwermetallen oder Unkrautvernichtern als mit auslösender Faktor angenommen.
Nach den Atombombenabwürfen über Hiroshima wurde eine geringe, aber eindeutige Zunahme von Non-Hodgkin-Lymphomen registriert, so dass auch Bestrahlungen als Ursache dieser Erkrankungen infrage kommen.
Auch Störungen des Immunsystems können Non-Hodgkin-Lymphome auslösen. So wird dies häufig nach Organtransplantationen beobachtet, nach denen die Empfänger fremder Organe lebenslang auf die Einnahme immununterdrückender Medikamente angewiesen sind. Hier kann die Lymphomhäufigkeit auf das 50- bis 100fache ansteigen. Ebenfalls neigen Patienten mit so genannten Autoimmunerkrankungen, Störungen, bei denen Antikörper gegen körpereigene Zellen gebildet werden, zu häufigeren Erkrankungen an bösartigen Lymphomen als die gesunde Bevölkerung. Solche Autoimmunerkrankungen sind beispielsweise die rheumatoide Arthritis oder der Lupus erythematodes.
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