Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) - Ursachen
Ursachen
Die Ursache von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist nicht bekannt. Wichtigster bisher festgestellter Risikofaktor ist das Rauchen. Auch verschiedene Umweltschadstoffe, Erkrankungen, Ernährungs- und erbliche Faktoren können eine Rolle spielen.
Die Ursache von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist bisher unbekannt. Man kennt lediglich bestimmte Risikofaktoren, die das Entstehen der Krankheit begünstigen können.
Der bislang wichtigste bekannte Risikofaktor für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist das Zigarettenrauchen. Verschiedene Studien sprechen dafür, dass etwa 30 Prozent der Erkrankungsfälle auf Zigarettenkonsum zurückzuführen sind. Das Risiko, Bauchspeicheldrüsenkrebs zu bekommen, ist bei Rauchern, die täglich eine Schachtel Zigaretten rauchen, etwa viermal größer als bei Nichtrauchern. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Dauer des Rauchens und der Anzahl der gerauchten Zigaretten und der Zahl von Neuerkrankungen an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Auch andere Schadstoffe aus der Umwelt erhöhen das Erkrankungsrisiko. Dazu gehören zum Beispiel polychlorierte Biphenyle (PCB), die von der Industrie unter anderem als Weichmacher für Lacke und Klebstoffe verwendet werden. Auch Pestizide wie das in Deutschland inzwischen verbotene DDT und Verbindungen von Benzol, einem wichtigen Rohstoff in der chemischen Industrie, scheinen die Erkrankung zu fördern.
Neben Rauchen und Umweltschadstoffen spielt für die Entwicklung von Bauchspeicheldrüsenkrebs auch die Ernährung eine Rolle. So scheint ein hoher Anteil von Cholesterin und Kohlenhydraten in der Nahrung das Risiko für die Krankheit zu erhöhen. Welche Rolle ein übermäßiger Kaffee- und/oder Alkoholkonsum für die Entwicklung von Bauchspeicheldrüsenkrebs spielen, ist nicht eindeutig geklärt, es gibt hierzu widersprüchliche Untersuchungsergebnisse.
In seltenen Fällen (zirka drei Prozent) tritt Bauchspeicheldrüsenkrebs im Zusammenhang mit erblichen Erkrankungen auf. Hierzu gehört die Ataxia teleangiectatica, eine Krankheit, die unter anderem mit Bewegungsstörungen, Abwehrschwäche und einer Häufung von bösartigen Erkrankungen einhergeht.
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