Burn-out-Syndrom - Therapie

Von einem Burn-out-Syndrom sind in Deutschland Tausende von Menschen betroffen. Im Vordergrund stehen dabei Erschöpfung und eine herabgesetzte körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit.


Therapie

Ebenso individuell wie das Beschwerdebild ist die Therapie. Das Behandlungsspektrum umfasst körperliches Training, Psychotherapie und kurzfristige Gabe von Medikamenten.

Die Therapie richtet sich nach dem Beschwerdebild des Betroffenen. Ziel ist es, dem Betroffenen wieder ein gesundes und geordnetes Leben zu ermöglichen. Das bedeutet für viele, Schlaf, Erholung, Ernährung und Bewegung wieder ins Lot zu bringen. Unterstützend kann hierbei das Erlernen einer effektiven Zeiteinteilung und von Strategien zur Stress- und Konfliktbewältigung wirken. Wesentlich ist außerdem die genaue Analyse des beruflichen Umfelds nach möglichen Ursachen des Burn-out-Syndroms oder Faktoren, mit denen sich die Motivation steigern lässt.

Wird das Burn-out-Syndrom früh erkannt, kann ein gezieltes körperliches Training eine erhebliche Besserung der Beschwerden bringen. In späteren Phasen stehen meist psychotherapeutische Maßnahmen und auch die kurzfristige Gabe von Medikamenten im Vordergrund. Um die Stimmung aufzuhellen oder zu bessern, können z.B. pflanzliche Medikamente mit Johanniskraut helfen. Beruhigend sollen Baldrian, Hopfen, Melisse oder Passionsblume wirken. Andere Wirkstoffe wie Beruhigungs- oder Schlafmittel sowie Mittel gegen Depressionen (Antidepressiva) werden nur vorübergehend eingesetzt.

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