Takayasu-Arterienentzündung - Therapie
Therapie
Da die Ursache der Takayasu-Arterienentzündung unbekannt ist, ist eine ursächliche Behandlung der Erkrankung nicht möglich.
Im entzündlichen Schub wird Kortison gegeben. Kortison ist ein Medikament mit allgemein entzündungshemmender Wirkung. Diese Behandlung sollte in einer vom Arzt festgelegten Dosierung erfolgen. Meist beginnt man mit einer bestimmten Kortisondosis, die dann verringert wird, wenn es zu einer Rückbildung der allgemeinen Krankheitszeichen kommt. Eine niedrige Erhaltungsdosis von Kortison wird dann oft über weitere zwei Jahre gegeben.
Die Ballondilatation (Ballonerweiterung) von Verengungen oder Verschlüssen oder Gefäßoperationen können im chronischen Stadium der Takayasu-Arterienentzünung erfolgen. Hierbei wird ein Katheter, an dessen Spitze sich ein kleiner Ballon befindet, in das verengte Blutgefäß vorgeschoben. Durch Aufblasen des Ballons wird die Arterie erweitert und die Durchblutung verbessert.
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Die Abbildung zeigt einen solchen Ballonkatheter, unten im aufgeblasenen Zustand.
Aufgrund einer hohen Komplikationsrate bedingt durch Gefäßzerreißungen oder Undichtigkeiten im Bereich der chirurgischen Nahtstellen sollten die Gefäßerweiterungen oder Operationen in der akuten Entzündungsphase der Takayasu-Arterienentzündung jedoch vermieden werden. Ist in der akuten Entzündungsphase der Takayasu-Arterienentzündung eine Operation oder Gefäßerweiterung unumgänglich, so ist dies unter Kortison-Schutz empfehlenswert.
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