Endometriose - Therapie
Therapie
Es gibt keine ursächliche Behandlung der Endometriose, da deren Entstehung immer noch nicht erforscht ist. Ein Teil der Endometrioseherde wird in der Regel während der diagnostischen Bauchspiegelung zerstört. Medikamente lassen die Hormonproduktion der Eierstöcke versiegen und hemmen dadurch das Wachstum der Endometrioseherde. Häufig werden Operation und medikamentöse Therapie kombiniert. Einige alternative Heilverfahren beeinflussen den Krankheitsverlauf vermutlich günstig.
Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Erkrankung.
Fast immer wird eine Bauchspiegelung durchgeführt, denn bei der Operation kann man auffällige Herde entnehmen und sie dann feingeweblich untersuchen. Zudem können durch die Endometriose entstandene Verwachsungen entfernt werden. Auf diese Weise wird nicht nur die Diagnose gesichert, sondern auch die Patientin von Schmerzen befreit.
Man kann auch eine Hormonbehandlung durchführen. Es gibt verschiedene Ansätze, zum Beispiel die Therapie mit:
- Gestagenen (Lynestrenol, Norethisteronacetat et cetera)
- oralen Verhütungsmitteln (monophasisch, gestagenbetonte Kontrazeptiva)
- Antiöstrogenen (Danazol)
- GnRh-Analoga (Zoladex, Buserelin)
Heute wendet man meist die Kombination von Hormonpräparaten und operativer Entfernung mittels Bauchspiegelung oder auch Bauchschnitt an, damit lassen sich die besten Ergebnisse erzielen: Annähernd 90 Prozent der Patientinnen können dadurch erfolgreich und dauerhaft behandelt werden.
Alternative Behandlungsmethoden
Nach Berichten vieler Patientinnen soll eine Reihe von nicht schulmedizinischen Methoden den Verlauf der Endometriose günstig beeinflussen. Deren Wirksamkeit ist bisher aber nicht wissenschaftlich bewiesen, denn zu alternativen Heilmethoden existieren bis heute kaum aussagekräftige Studien.
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